Zum Streitpunkt: „Raus aus dem Klima-Teufelskreis“, top agrar 10/2019, Seite 8.

Ja, ich möchte streiten… Plus

…mit Prof. Hans-O. Pörtner. Ich habe die Formulierung „ausufernde Fleischproduktion“ mir mal veranschaulicht: In Deutschland verzehrt jeder Bürger ca. 60 kg Fleisch im Jahr. Klimaexperten rechnen mit durchschnittlich 5 kg CO2-Equivalent (eq) Emissionen für 1 kg Fleisch. Wenn wir unseren Konsum um 50% reduzieren, dass entspricht 30 kg Fleisch, ergibt es 150 kg CO2eq weniger pro Kopf. Für die deutsche Klimabilanz ergibt das eine Einsparung von 12,3 Mio. t, das sind 1,5 bis 2% der Gesamt- emissionen. Auf den weltweiten CO2eq Ausstoß hätte dies ein Einsparungspotenzial von 0,03 – 0,04%.

Wenn der deutsche Verbraucher 30 kg weniger Fleisch verzehrt, wird er den fehlenden Nahrungsbedarf durch Fleischersatzprodukte decken. Diese hinterlassen...


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