Lohnt sich die Rübe noch?

Nach dem Quotenende sind die Rübenpreise deutlich abgesackt. Passt die Rübe da noch in den Betrieb? In der Regel „ja“, es kommt aber auf den Standort an, sagt Berater Friedrich Stute.

Die Rübenpreise fallen in Deutschland nach dem Wegfall der Zuckerquote ins Bodenlose, Subventionen in den Nachbarländern verzerren den Wettbewerb (siehe Zusatzinfo „EU-Markt“ auf Seite 42). Da ist es kein Wunder, dass viele Landwirte in Deutschland den Zuckerrübenanbau auf den Prüfstand stellen. Für top agrar hat Friedrich Stute von der BB Göttingen GmbH die Reinerträge verschiedener Kulturen berechnet (siehe Übersicht 1) und Fruchtfolgen mit und ohne Rübe auf unterschiedlichen Böden miteinander verglichen (siehe Übersicht 2).

Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Rübe (alle vier Jahre) liegt bei den Reinerträgen der einzelnen Kulturen je nach Bodengüte 150 bis 250 €/ha vor Silomais und Raps. Zum Weizen beträgt der Abstand weitere 100 €. Mit fast 400 € Abstand folgt die Ackerbohne dem Weizen. „Die Ackerbohne bleibt eine Nische, weil Raps und Getreide wirtschaftlicher sind, als eine Leguminose. Sie rechnet...


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