Reportage

Mit Stachelblatt gegen Nematoden Premium

Hilft eine biologische Methode, die gefürchteten Quarantäne-Nematoden im Kartoffelbau zu reduzieren? Dazu hat Florian Bruns das Stachelblatt getestet – die Ergebnisse überraschen.

Kartoffelzystennematoden lassen bei Kartoffelbauern die Alarmglocke klingen: Diese Fadenwürmer zählen zu den Quarantäne-Schaderregern, es drohen Anbaupausen von bis zu sechs Jahren, um den Befall der Kartoffelflächen zu senken.

Agrarstudent Florian Bruns aus Ronnenberg in Niedersachsen war auf der Suche nach Alternativen. Ein Bekannter erzählte Bruns vom Stachelblatt, dem Solanum sisymbriifolium. Das auch als Litschitomate bekannte Nachtschattengewächs faszinierte den Studenten – zumal die Literaturlage dünn war. „Stachelblatt ist neu und unbekannt, ich musste mich da richtig einarbeiten“, sagt Bruns. Da das Stachelblatt gegen einige Kartoffelzystennematoden resistent ist, können diese kaum weibliche Nematoden bilden – der Befallsdruck sinkt....

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

30 Tage kostenlos testen
Mehr erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Nematoden – die Gefahr aus dem Untergrund

vor von Martina Pohlmann, Friederike Mund, Matthias Bröker

Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen