Mut, neue Wege zu gehen Premium

Das KTBL und die Stiftung des Landwirtschaftsverlages haben gemeinsam einen Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben. Gesucht werden Konzepte für einen 500er Tierwohl-Maststall mit angegliederter Schlachtung und Direktvermarktung.

Die konventionelle Schweinehaltung muss derzeit viel Kritik einstecken. Der Ruf nach tierwohlgerechteren Ställen, geschlossenen Nährstoffkreisläufen, einer geringeren Belastung der Umwelt und mehr Regionalität wird immer lauter.

Mitunter widersprechen sich die Ziele jedoch, zum Beispiel der Wunsch nach mehr Tierwohl und die Forderung, die Umweltbelastung zu reduzieren. Ein gutes Beispiel dafür ist der Bau eines Außenauslaufs für Schweine. Aus Tierwohlsicht sind Ausläufe absolut wünschenswert. Der Umwelt tut man damit aber keinen Gefallen, denn die Ammoniakemissionen und die Geruchsbelastung steigen.

Doch wie bringt man beides unter einen Hut? 66 Architekturstudierende der Hochschulen Braunschweig, Darm-stadt, München und Stuttgart stellen sich dieser Herausforderung. Sie nehmen an einem Architekturwettbewerb teil, den das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) und die Stiftung des Landwirtschaftsverlages Münster-Hiltrup ausgeschrieben haben. Das Motto lautet: „Vom Stall bis zur Theke – Tierwohl bis zum Ende gedacht“.

Querdenker...

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Artikel geschrieben von

Henning Lehnert

Redakteur Schweinehaltung

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