Was wollen die Verbände, was macht die Politik? Plus

Bodenpreise

Joachim Rukwied, Präsident des ­Deutschen Bauernverbandes

„ Der Staat sollte in den Bodenmarkt nur eingreifen, wenn die bäuerlich-unternehmerische Agrarstruktur in Gefahr ist. Wir brauchen eine breite Streuung des Eigentums und keine Eigentumskonzentrationen. Drohen solche, muss auf Landesebene regional gegengesteuert werden. Das gilt auch für die Frage einer Genehmigungspflicht für Anteilsverkäufe. Dabei dürfen bewährte Betriebsstrukturen nicht zerschlagen werden.

Ein erweitertes Vorkaufsrecht für Siedlungsunternehmen sehe ich kritisch. Es darf v.a. keine „Flächenbevorratung“ für nicht-landwirtschaftliche Zwecke geben.

Ergänzend dazu muss der Staat endlich den Flächenverbrauch spürbar reduzieren.

Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft

„Ob das Grundstückverkehrsgesetz je ordnungspolitisch begründet war, bezweifle ich. Leitbegriffe wie die „ungesunde Verteilung von Grund und Boden“ zeigen, dass es eher um Verteilungsfragen und gesellschaftliche...

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