„Wir setzen auf Wertschöpfung“ Premium

Anne Korte und ihre Eltern mästen seit 20 Jahren antibiotikafreie Puten. Sie verarbeiten, schlachten und vermarkten alles selber. Zusätzlich halten sie Masthähnchen und Legehennen.

Kortes halten mittlerweile 8000 Puten auf ihrem Hof in Jössen, der an der Grenze von NRW und Niedersachsen liegt. Direkt zu Beginn sind sie auf die antibiotikafreie Mast umgestiegen und verwenden stattdessen homöopathische Mittel. Wichtig ist dabei die Betreuung durch die Tierärztin: Diese kontrolliert die Tiere jeden zweiten Tag. Zudem halten sie nur Hennen. Diese sind robuster als Hähne. Das Futter bekommen sie geliefert, nur die älteren Tiere füttern sie zusätzlich mit eigenem Getreide.

Die Familie führt den Betrieb als GmbH & Co. KG. Zum einen ist das die Landwirtschaft mit der Tierhaltung und 80 ha Ackerbau. Hier arbeiten zwei Fremdarbeitskräfte sowie Wilhelm Korte und sein Sohn Christoph als halbe Arbeitskraft. Die ackerbaulichen Arbeiten übernimmt fast komplett ein Lohnunternehmer.

Der zweite Betrieb ist der Direktvertrieb mit Schlachthaus, Küche, Hofladen und Marktständen. Hier arbeiten Hedda Korte und ihre Tochter Anne sowie insgesamt 28 weitere Mitarbeiter, wovon die meisten in Teilzeit arbeiten. Mit der Direktvermarktung setzen Kortes im Jahr 850000 € um.

Außerdem haben sie ein Blockheizkraftwerk als eigenständigen Betriebszweig. Den Strom nutzen sie im laufenden Betrieb. Mit der Abwärme heizen sie den Küken- und Aufzuchtstall.

Alles aus einer Hand:

Zwei Jahre nach dem Start der Putenhaltung sind sie mit der Direktvermarktung gestartet. Die antibiotikafreie Mast nutzen sie bis heute ...

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