EU-Kommission

Öffentliche Anhörung zu EU-Lieferkettengesetz gestartet

London hat Gesetz für nachhaltige Unternehmensführung schon auf den Weg gebracht. Auch Brüssel will jetzt EU-Unternehmen auf Umweltschutz und Menschrechte einschwören

Die EU-Kommission hat zu Wochenbeginn eine öffentliche Online-Konsultation für eine nachhaltige Unternehmensführung in der gesamten Lieferkette im globalen Handel gestartet.

"Der europäische Green Deal soll in Zukunft stärker in der Unternehmensführung verankert und zum Maßstab für europäische Firmen in den globalen Lieferketten werden", erklärte EU-Justizkommissar Didier Reynders am Montag in Brüssel.

Nachhaltige Unternehmensführung sei der Schlüssel, wie Unternehmen in ihren Lieferketten ihre Handelspraxis in Zukunft verändern müssten.

"Die Brüsseler Behörde strebt mit einem Gesetzgebungsverfahren in 2021 die Einführung von neuen Geschäftsstandards für künftige Generationen an, sagte EU-Justizkommissar Didier Reynders. Die Ergebnisse der auf gut drei Monate angelegten öffentlichen Konsultation sollen in ein Gesetzgebungsverfahren einfließen, den die EU-Kommission im Jahr 2021 mit konkreten Vorschlägen auf den Weg bringen will.

„Nachhaltige Unternehmensführung ist ein wichtiger Beitrag zu den Zielen des europäischen Grünen Deal und wird für die Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Unternehmen auf lange Sicht ebenso entscheidend sein wie für den Schutz der Menschenrechte und unsere internationalen Verpflichtungen, wie die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Ziele des Pariser Klimaabkommens“, erklärte EU-Kommissar Reynders am Montag in Brüssel.


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