Agrarblogger on Tour in den USA: Tag 1

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind traditionell ein Trendsetter – so auch im Bereich der landwirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit. In den USA wird beispielsweise Social Media schon länger und intensiver genutzt.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind traditionell ein Trendsetter – so auch im Bereich der landwirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit. In den USA wird beispielsweise Social Media schon länger und intensiver genutzt. 2009 schlossen sich einige online aktive Landwirte zusammen, um den Erfahrungsaustausch untereinander zu verbessern. Die AgChat Foundation (Agriculture und Chat) wurde gegründet, um Agrarblogger im echten Leben besser zu vernetzen. Auch analog sind in den USA spannende Imageprojekte und Hofkonzepte zu finden.

Wir sind eine Woche mit 12 Agrarbloggern aus Deutschland im Mittleren Westen der USA unterwegs. Wir wollen erfahren, wie Landwirte und Agrarorganisationen dort mit kritischen Themen umgehen und welche Lösungsansätze sie haben. Neben zahlreichen Betriebsbesichtigungen, wie der Fair Oaks Farm in Indiana, diskutieren wir in Workshops mit regionalen Landwirten über Öffentlichkeitsarbeitsthemen.

Unsere Social Media-Redakteurin Christina Lenfers berichtet für Euch live und in Farbe über die Erlebnisse hier auf top agrar Online als auch in unseren Instagram-Stories. Detaillierte Berichte, Interviews und Co. lest Ihr in den kommenden top agrar-Magazinen.

Die Route: Von Chicago (Illinois) geht es durch die Staaten Indiana und und Iowa. (Bildquelle: Google Maps)

Organisiert wird die Tour durch die AGChat Deutschland und der Deutsch-Amerikanische Handelskammer im Rahmen des Programms "Transatlantic Dialogue- Agricultural Perspectives“.  Ende Juni werden Landwirte aus dem Mittleren Westen einen Gegenbesuch in Deutschland starten. Die AGChat Deutschland ist aus dem Vorbild der AGChat Foundation in den USA durch Markus Holtkötter, Nadine Henke, Bernhard Barkmann und Rainer Winter gegründet worden. AgChat Deutschland unterstützt die Gemeinschaft von vielen Landwirten und Landwirtinnen, die ehrenamtlich auf Sozialen Medien Öffentlichkeitsarbeit für die deutsche Landwirtschaft betreiben.

Am Sonntag hat die Gruppe bei Brian Scott vorbei geschaut. Mit seinem Blog The Farmer'sLife ist er ein bekannter Blogger in den USA...

 

Die Route: Von Chicago (Illinois) geht es durch die Staaten Indiana und und Iowa. (Bildquelle: Google Maps)

Blogger Brian Scott bewirtschaftet 1000 ha Land mit Mais, Sojabohnen, Popcornmais und Weizen

Die Route: Von Chicago (Illinois) geht es durch die Staaten Indiana und und Iowa. (Bildquelle: Google Maps)

Werkstatt im John Deere Style

Die Route: Von Chicago (Illinois) geht es durch die Staaten Indiana und und Iowa. (Bildquelle: Google Maps)

Brian Scott baut Mais für die Popcornproduktion an. Zum Themenschwerpunkt "Popcorn" hat er bereits einige Projekte mit Schulklassen durchgeführt.

Die Route: Von Chicago (Illinois) geht es durch die Staaten Indiana und und Iowa. (Bildquelle: Google Maps)

Die Redaktion empfiehlt

Die Fair Oaks Farm im Staat Indiana ist ein landwirtschaftlicher Betrieb, der sich voll und ganz der Öffentlichkeitsarbeit widmet. Über 300.000 Besucher werden jedes Jahr über die Farm geführt. ...

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Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Wenn ich jünger wäre________

hätte ich auch mit gemacht. Vom rummäkeln wird keiner schöner_.

von Marcus Holtkötter

Agrarblogger sind Unabhängig

Die deutschen Agrarblogger sind unabhängig. Genau deswegen wurde auch aus ihren Reihen die AgChat Deutschland gegründet die zum einen das Agrar Blogger Camp organisiert und nun gemeinsam mit der Deutsch Amerikanischen Handelskammer auch diese Reise. Die Orga lag auf deutscher Seite voll in den Händen von zwei Landwirten. Angefangen beim Buchen der Flüge und bei der Kommunikation mit der Deutsch Amerikanischen Handelskammer in den USA. Bis das nun auch zwei der Autos von den beiden gefahren werden. Tja dann kostet so eine Reise nun mal nicht mehr die Welt. Dazu gab es dann noch Unterstützung aus dem Wirtschaftsministerium, der die Handelskammer untersteht, und von in Deutschland ansässigen Landtechnik Firmen. Hier jetzt so zu tun als seien die Leute von irgend jemanden gekauft zeugt wohl ehr von Neid, man wäre wohl selbst gerne dabei.

von Heinrich Roettger

Bauernverband prominent vertreten

Deutschlands Vizepräsident unterstützt die Agrarblogger?? Wird das vom deutschen Bauernverband finanziert? Ich glaube nicht , dass wir nachhaltige Landwirtschaft und positives Image in den USA lernen können.Kurzfristige Gewinnmaximierung mit negativen externen Effekten kann man dort zuhauf bestaunen.Multifunktionale Landwirtschaft ist dort ein Fremdwort.

von Forst Genossenschaft Hardegsen

Transparenz?

Das Thema "Agrarblogger" ist im Prinzip ne gute Sache. Manche gucke und lese ich gerne. Was nur auffällt, wie sehr sich darum von gewisser Seite gekümmert wird. Ob nun Treffen in der ANDREAS Hermes Akademie und jetzt ne Reise. Das kostet doch auch alles Geld. Wer zahlt das? Leute bleibt kritisch und unabhängig. Lasst Euch nicht kaufen....

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