Agrargenossenschaften in den USA florieren

Die wirtschaftliche Lage von Landwirten, die sich in den USA zu Agrargenossenschaften zusammengeschlossen haben, verbessert sich zusehends. Demnach stieg das Nettoeinkommen der Zusammenschlüsse 2015 gegenüber dem Vorjahr um 14 % auf insgesamt rund 7 Mrd $ (6,2 Mrd Euro).

Die wirtschaftliche Lage von Landwirten, die sich in den USA zu Agrargenossenschaften zusammengeschlossen haben, verbessert sich zusehends. Das geht aus einer Mitteilung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) hervor.

Demnach stieg das Nettoeinkommen der Zusammenschlüsse 2015 gegenüber dem Vorjahr um 14 % auf insgesamt rund 7 Mrd $ (6,2 Mrd Euro). „Das gemeinschaftliche Geschäftsmodell ist ausgesprochen erfolgreich“, betonte US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack. Es habe sich mittlerweile nicht nur räumlich stark ausgedehnt, sondern auch nahezu alle Wirtschaftsbereiche durchdrungen.

„Aktuelle Daten belegen, dass Kooperativen der Schlüssel zu gut aufgestellten Gemeinden sind, insbesondere in ländlichen Regionen“, so der Landwirtschaftsminister. Führend bei der Zahl der angesiedelten wirtschaftsstarken Genossenschaften sei mit 15 der Bundesstaat Iowa, gefolgt von Minnesota mit elf und Nebraska mit neun. Der Anteil der erwirtschafteten Einkommen der Genossenschaften an den Nettoeinnahmen des gesamten Agrarsektors belief sich 2015 auf rund 9 %.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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