BASF hat Erklärung für Amadea-Freisetzung

Die Ursache für die Freisetzung der noch nicht zugelassenen GVO-Kartoffel Amadea ist geklärt. Wie BASF mitteilt, wurde die Kartoffelsorte zeitweise in denselben Räumen herangezogen wie die Sorte Amflora. Auf diese Weise konnten rund 50 Pflanzen auf einen schwedischen Acker gelangen.

Die Ursache für die Freisetzung der noch nicht zugelassenen GVO-Kartoffel Amadea ist geklärt. Wie BASF mitteilt, wurde die Kartoffelsorte zeitweise in denselben Räumen herangezogen wie die Sorte Amflora. Auf diese Weise konnten rund 50 Pflanzen auf einen schwedischen Acker gelangen. "Es kam in unseren Räumen zu der Verwechslung, da Pflanztöpfe von Amadea und Amflora dort zeitweise gemeinsam standen", erklärte der Geschäftsführer von BASF Plant Science, Peter Eckes, am vergangenen Freitag in einer Pressemitteilung. Man bedaure den Vorfall sehr und werde den betroffenen Teil der Amflora-Ernte aus Schweden entsorgen. Ab sofort trenne man die Produktionssysteme von Amadea und Amflora noch klarer, damit sich solche Fehler nicht wiederholten.

Eckes betonte, dass jene Amflora-Kartoffeln, die auf Feldern in Deutschland und Tschechien angebaut worden seien, immer separat von Amadea-Pflanzgutchargen aufgezogen worden seien. Weder auf den 150 ha in Tschechien noch auf den 15 ha in Mecklenburg-Vorpommern gebe es irgendwelche Hinweise auf eine Vermischung mit Amadea. Vorbehaltlich der noch mit den nationalen Behörden zu führenden Gespräche solle die Ernte aus Tschechien vollständig zur Stärkegewinnung und die Ernte aus Deutschland für die Saatproduktion genutzt werden.

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