Bayernwahl: Wofür machen sich die Parteien bei der GAP-Reform stark?

Alle Parteien in Bayern treten für eine bessere Förderung kleiner Betriebe ein und fordern eine Deckelung der Prämien. Nikolaus Kraus von den Freien Wählern (FW) fordert sogar eine Grundsicherung für kleine Betriebe. Angelika Schorer (CSU) möchte die Mittel der 1. Säule stabil halten...

Heuen in Oberstdorf (Bildquelle: Deter)

Alle Parteien in Bayern treten für eine bessere Förderung kleiner Betriebe ein und fordern eine Deckelung der Prämien. Nikolaus Kraus von den Freien Wählern (FW) fordert sogar eine Grundsicherung für kleine Betriebe.

Angelika Schorer (CSU) möchte die Mittel der 1. Säule stabil halten, weil 48 % des Gewinns der bayerischen Landwirte aus diesem Topf kommen. Horst Arnold von der SPD spricht sich hingegen für eine Verschiebung dieser Gelder in die 2. Säule für Ausgleichszahlungen und Vertragsnaturschutz aus. Denn die Prämien der 1. Säule laufen laut Arnold nur zu den Verpächtern durch.

Auch Gisela Sengl von den Grünen tritt für eine grundsätzliche Abkehr von der Flächenprämie ein. Gesellschaftliches Geld soll es ihr zufolge „nur für gesellschaftliche Leistungen wie Umwelt-, Boden-, Tier-, Arten- und Klimaschutz geben“.

Klaus Götz (AfD) möchte die bürokratische Überregulierung Schritt für Schritt zurückfahren. Zudem fordert er die Überprüfung der Verwendung der Geldströme innerhalb der GAP, um Zweckentfremdungen zu verhindern.

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Artikel geschrieben von

Klaus Dorsch

Redaktionsleiter SÜDPLUS

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Ausser CSU und AfD

träumen nach obigem Bericht alle übrigen Parteien von einer Landwirtschaft, bei der die fachlich gekonnte Nahrungsmittelproduktion nicht als gesellschaftliche Leistung anerkannt wird.

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