top agrar plus Agrarministerkonferenz

Bewegung bei zusätzlichen Eco-Schemes fürs Grünland

Bei der Agrarministerkonferenz stehen konkrete Vorschläge für eine Erweiterung der Eco-Schemes fürs Grünland zur Debatte. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hofft auf noch weitreichendere Änderungen.

In der Agrarpolitik steht Deutschland trotz Bundestagswahl unter Zeitdruck. Bis Ende des Jahres muss der Plan mit den Maßnahmen, die ab 2023 für den Bezug der Agrarzahlungen gelten, in Brüssel eingereicht sein. Seit Monaten drängen Agrarverbände aller Ausrichtungen darauf, dass bei den von der bisherigen Regierung vorgesehenen Maßnahmen nachgebessert werden müsse. Dabei geht es vor allem um die neuen Eco-Schemes (Öko-Regelungen) aus der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP), mit denen die Betriebe künftig ihre Basisprämie aufbessern können sollen.

Nordländer legen Erweiterung für Grünland vor

Zur Agrarministerkonferenz (AMK) von Bund und Ländern, die von Donnerstag bis Freitag in Dresden stattfindet, kommt Bewegung in die Verhandlungen. Vor allem fürs Grünland soll es neue Angebote für Eco-Schemes geben. In einem gemeinsamen Antrag zur AMK rufen die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein den Bund auf, mehrere Maßnahmen für Dauergrünlandnutzer und Milcherzeuger umzusetzen. Die dortigen Agrarminister äußeren darin die Sorge, „dass das bisherige Set an Öko-Regelungen insbesondere für Milcherzeuger mit überwiegend Dauergrünlandnutzung keine ausreichenden Teilnahmemöglichkeiten bietet“, heißt es in dem Antrag, der top agrar vorliegt.

Bewirtschaftung und Weide von Dauergrünland entlohnen

Konkret schlagen die Länder die Einführung einer Öko-Regelung vor, die Betriebe mit hohen Grünlandanteilen und Tierhaltung (Rauhfutterfresser) für eine nachhaltigen Bewirtschaftung des Dauergrünlandes angemessen entlohnt. Zudem wollen sie die Beweidung von Dauergrünland mit laktierenden Kühen mit einer Öko-Regelung honorieren. Die bereits vom Bund vorgesehene Öko-Regelung zu den Altgrasstreifen soll hinsichtlich des Nutzungszeitpunktes und des Aspektes der Behandlung des überständigen Aufwuchses überarbeitet werden. Außerdem fordern die...

top agrar plus

Mit top+ weiterlesen

top agrar
Digital

Monatsabo

9,80 EUR / Monat

1. Monat kostenlos

  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Artikel kommentieren und mitdiskutieren
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
top agrar
Digital + Print

Jahresabo

124,20 EUR / Jahr

Sehr beliebt

  • Alle Vorteile des Digitalabos
  • 12x pro Jahr ein Heft
  • Zusätzliche Spezialteile Rind und Schwein wählbar
  • Kostenlose Sonderhefte
Jetzt abonnieren
top agrar
Digital

Jahresabo

117,60 EUR / Jahr

Spare 6% zum Monatsabo

  • Tagesaktuelle Nachrichten, Preis- und Marktdaten
  • Exklusive Beiträge, Videos und Hintergrundinfos
  • Artikel kommentieren und mitdiskutieren
  • Preisvorteile auf Webinare und Produkte
Jetzt abonnieren
Bereits Abonnent?

Mehr zu dem Thema

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.