EUROPA/EU-Agrarministerrat/Bioökonomie

Bioökonomie als Zukunftsträger ländlicher Entwicklung in der gesamten EU Premium

Nur wenn Bioökonomie den europäischen Bauern Gewinn einfährt, kann es als Zukunftskonzept in der EU erfolgreich werden. EU-Agrarminister ziehen in Bukarest an einem Strang.

Die Bioökonomie gehört zu den Schwerpunkten der GAP-Reform 2020. Für die rumänische EU-Ratspräsidentschaft stellt sie im ersten Halbjahr 2019 für Landwirtschaftsminister Petre Daea eine Priorität seiner sechsmonatigen Amtszeit dar.

"Bioökonomie, Forschung und Wissenstransfers stellen den Rohstoff der Zukunft der europäischen Landwirtschaft dar", sagte Petre Daea am Dienstagnachmittag bei der Abschlusspressekonferenz des informellen EU-Agrarministertreffens in Bukarest.

Um den Landwirten eine gesunde Zukunftsperspektive zu eröffnen, bedürfe es eines Austausches von best practice Modellen innerhalb der EU, appelierte Daea an seine Kollegen die von der EU-Kommission im Oktober 2018 vorgelegte Bioökonomie-Strategie mit Leben zu erfüllen.

Forschung biete die Chance für Europas Bauern, maßgeschneiderte Lösungen für eine nachhaltige Strategie der Zukunft zu entwickeln, um den gestiegenen Anforderungen an Klima- und Umweltschutz gerecht zu werden. Während einer von der rumänischen Ratspräsidentschaft organisierten Expertenkonferenz zur Bioökonomie in Bukarest im April wurden drei Perspektiven herausgearbeitet:

Um der Bioökonomie zum Erfolg zu verhelfen, müsse der Gedanke der Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft einen neuen Stellenwert bekommen. Ferner müsse eine ambitionierte Strategie den ökonomischen Mehrwert für die Landwirte in der praktischen Arbeit sichtbar machen. "Nur wenn ein realisierbares und erfolgversprechendes Geschäftsmodell dahinter steckt, wird sich der Landwirt Bioökonomie zu eigen machen", forderte Petre Daea seine Agrarkollegen auf, bei der Umsetzung der GAP-Strategiepläne sich im nationalen Rahmen dafür stark zu machen.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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