BMEL geht im Pflanzenschutz Streit in die Offensive Plus

Der Behördenstreit um die Bedingungen für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ist verhärtet. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) beharrt darauf, dass verpflichtende Ausgleichsflächen bereits zur Zulassung rechtswidrig sind. Zur Förderung der Biodiversität schlägt es andere Konzepte außerhalb des Zulassungsverfahrens vor.

Im Streit um die Bedingungen für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln verfolgt das BMEL einen anderen Ansatz als das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium (BMU). „Wir halten die in der Zulassung geforderten Ausgleichsflächen für rechtswidrig“, bestätigt der Staatssekretär des BMEL, Hermann Onko Aeikens, in dieser Woche gegenüber top agrar erneut die Haltung des BMEL. Alternativ schlägt das BMEL zur Förderung der Biodiversität in Deutschland ein Vernetzungskonzept außerhalb des Zulassungsverfahrens vor. Die in der Landschaft vorhandenen Ausgleichsflächen auch außerhalb der landwirtschaftlichen Flächen sollen berücksichtigt werden. Über Agrarumweltmaßnahmen sollen die verschiedensten Biodiversitäts-Maßnahmen, die die Landwirtschaft erbringt und künftig erbringen soll, besser vernetzt werden, heißt es im BMEL. Die Förderung und räumliche Vernetzung der Maßnahmen in den Regionen soll über die Ackerbaustrategie des BMEL vorangebracht werden.

BMEL pocht auf rechtlich einwandfreie Regelung

Das BMEL hält die vom UBA und vom BMU schon in der Pflanzenschutzzulassung geforderten verpflichtenden Ausgleichsflächen von zehn Prozent pro...

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Diskussionen zum Artikel

von Robert Sigmund-Wild

Dumm sind die, die Dummes tun,

...sagte Forest Gump. Da hat er Recht. Nun, meine Telefonate ins Amt für Landwirtschaft liefen ins Lehre, um eine konkrete Aussage zur Regelung des Volksbegehrens zur Rapsaussaat in Punkto Gewässerabstand zu erhalten. Brüssel, Klöckner, Schulze und das Volksbegehren überschneiden ... mehr anzeigen

von Marc Fuhrmann

Gleicher "Schaden" / "Verlust" für alle...

führt in Deutschland zu keiner Verzerrung. Ferner gibt es recht viele Fördermaßnahmen. Wer sich hier schlau macht kann mehr Geld durch NICHTSTUN verdienen als seinen Schlepper über den Acker zu quälen ;)

von Gregor Grosse-Kock

Ist doch einfach

Hr Ebner (güne) Ihr Haus wird zu10% Entmöbelt, ich sehe das auch nicht als Problem '!!! Immer nur Fordern nur leider ohne Verstand!! Wir müssen mit unseren Ressourcen sparsam umgehen und nicht alles umwidmen und mit Gesetzen um sich hauen das alle blind werden. Gesetze und ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Sünden der Vergangenheit ? Nein, nein,nein!!!!!

Ohne Flurbereinigung hätten wir heute in großen Teilen Deutschlands keine Landwirtschaft mehr. Manchmal ist damals etwas übertrieben worden. Aber für teure Technik brauchen wir große Flächen mit gutem Zuschnitt

von Gregor Grosse-Kock

Diese (...)

Die gleichen würden nämlich bei Nahrungsmangel unsere Produkte beschlagnahmen, ohne Bezahlung versteht sich -Staatswillkür ohne Not!!!

von Gerhard Steffek

Die Sünden der Vergangenheit -

fallen hier wieder den Bauern auf die Füße. Allerdings muß man auch sehen wer diese Sünden verbrochen hat und welche Sünden jetzt dann wieder begangen werden. Der Wolf ist eigentlich ein schönes Beispiel hierfür. Wurde er vor etwas über 100 Jahren in Deutschland ausgerottet, so ... mehr anzeigen

von Thomas Bröcker

gleiche Bedingungen für alle

Es kann nur einen Ausweg geben.: Das UBA muss von seinem Vetorecht bei Pflanzenschutzmittelzulassungen "befreit" werden, so wie es außer in Deutschland und meines Wissens Ungarn sonst in Europa praktiziert wird. Eine Behörde, die in schönster NDO-Manier mit Lügen und Halbwahrheiten ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Das Leben ist kein Wunschkonzert!

Die Forderungen der UBA und der "Grünen Klientel" geht zulasten des Eigentums, bzw. schmälert nochmal die Wirtschaftlichkeit! Freiwillige Leistungen in der Richtung werden wieder einmal als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Pflanzenschutzmittel- Verbot an sensiblen Ackerrändern ... mehr anzeigen

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