Außerlandwirtschaftliche Investoren

Bodenmarkt: Mit share deals lässt sich weiter Grunderwerbsteuer sparen

Bund und Länder erschweren Anteilskäufe kaum. Statt 95% der Anteile dürfen Investoren nach der abgeschlossenen Gesetzesnovelle maximal 90% eines Unternehmens erwerben, bevor Grunderwerbsteuer anfällt.

Außerlandwirtschaftliche Investoren erwerben häufig Land über share deals. Dabei erwerben sie das Land nicht direkt, sondern kaufen Anteile von Gesellschaften, die Land besitzen. Für außerlandwirtschaftliche Investoren hat das zum einen den Vorteil, dass sie das Grundstückverkehrsgesetz umgehen. Sie müssen nicht nachweisen, dass sie Landwirte sind. Außerdem bezahlen sie bislang keine Grunderwerbsteuer, wenn sie in fünf Jahren...


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