Borg sieht Fortschritte beim EU-Tierschutz

Tierschutz geht alle an. DAs hat Tonio Borg bezüglich der Umsetzung der EU-Tierschutzstrategie 2012 bis 2015 unterstrichen. In Brüssel erinnerte er an die erreichten Fortschritte, z.B. Verbesserungen beim Tiertransport, die Abschaffung von Legebatterien oder die Pflicht zur Gruppenhaltung von Zuchtsauen.

Tierschutz geht alle an. Diese Botschaft hat EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg anlässlich einer Halbzeitkonferenz zur Umsetzung der EU-Tierschutzstrategie 2012 bis 2015 unterstrichen. In Brüssel erinnerte er an die erreichten Fortschritte, beispielsweise Verbesserungen beim Tiertransport, die Abschaffung von Legebatterien oder die Pflicht zur Gruppenhaltung von Zuchtsauen.

Ferner habe die EU Fortbildungsmittel für Veterinärexperten innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft bereitgestellt. Davon hätten bislang rund 2 000 Personen profitiert; weitere würden folgen. Darüber hinaus sei der Tierschutz untrennbar mit der Tiergesundheit verknüpft, stellte der Kommissar klar. Auch hier gebe es in allen Bereichen Erfolge zu vermelden, sei es bei der Seuchenbekämpfung, Maßnahmen gegen Antibiotikaresistenz oder bei der Regulierung von Tierarzneimitteln beziehungsweise Tierarzneifuttermitteln. Für die Zukunft kündigte Borg Leitlinien für die Verbesserung der Wohlfahrt von Schweinen sowie bewährte Verfahren für den Transport verschiedener Tierarten an.

Auf der Veranstaltung wurden auch Kurzfilme gezeigt, die unter anderem von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) entwickelt wurden. Wie die FNL mitteilte, werden darin persönliche Beiträge von vielen Beteiligten der Produktionskette aus ganz Europa zum Thema Tierschutz und Tierwohl gezeigt. Die Fachagentur organisierte die Realisierung der Videobeiträge in Deutschland federführend, in enger Kooperation mit dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt).

Konkret zeigen in den Videofilmen FNL-LandRätin und Schweinehalterin Kathrin Seeger, Tiertransporteur Stefan Nießing und der Veterinär Dr. Martin Rickert, wie sie ihrer täglichen Arbeit verantwortungsvoll nachgehen. „So wird erkennbar, dass die Themen Tierschutz und Tierwohl im direkten Umgang mit den Tieren immer gegenwärtig sind“, betonte die FNL. Jörg Altemeier, Leiter des Bereichs Tierschutz und Forschung der Tönnies-Gruppe, erläutert für die FNL, wie innerhalb der Wertschöpfungskette die Schlachtunternehmen Verantwortung übernehmen.


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