Brüssel begrüßt GroKo-Einigung Premium

Die in Berlin erzielte Einigung über die Bildung einer erneuten Großen Koalition (Groko) trifft in Brüssel und Paris auf ein durchweg positives Echo. Wie Deutschland den Agrarhaushalt in gleicher Höhe halten will, stößt in Brüssel aber auf Fragezeichen.

Die in Berlin erzielte Einigung über die Bildung einer erneuten Großen Koalition (Groko) trifft in Brüssel und Paris auf ein durchweg positives Echo. Wie Deutschland den Agrarhaushalt in gleicher Höhe halten will, stößt in Brüssel aber auf Fragezeichen. Aus der Umgebung von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker ist zu hören, dass der Luxemburger sich darauf freut, seinen Freund Martin Schulz und ehemaligen Rivalen als Spitzenkandidat für den Chefposten der Brüssel Behörde „möglichst bald“ in der Funktion als neuen deutschen Außenminister beim Antrittsbesuch in der EU-Hauptstadt begrüßen zu können. Aus dem Elysée-Palast in Paris wird mit Genugtuung registriert, dass Angela Merkel nun mehr gute Chancen hat, eine vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin anzuvisieren, sofern die Genossen an der Basis dies gutheißen. Mit dem SPD-Spitzenkandidaten Schulz hofft Staatspräsident Emmanuel Macron, seine Ideen von einer vertieften Europäischen Währungsunion besser durchsetzen zu können. Auch der französische EU-Währungskommissar Pierre Moscovici äußerte sich am Rande seiner heutigen Präsentation der EU-Wirtschaftsprognose in Brüssel höchst zufrieden darüber, dass die nächste Hürde einer Regierungsbildung in der deutschen Hauptstadt mit einer belastbaren Grundlage ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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