Brüssel geht gegen Biodiesel aus Argentinien und Indonesien vor

Die Europäische Kommission hat vergangene Woche ein Verfahren gegen Biodieselimporte aus Argentinien und Indonesien eingeleitet. Die Brüsseler Behörde will Vorwürfe der EU-Biodieselindustrie prüfen, wonach die Regierungen der beiden Länder die Lieferungen auf unlautere Weise subventionieren und damit die EU-Branche ernsthaft schädigen.

Die Europäische Kommission hat vergangene Woche ein Verfahren gegen Biodieselimporte aus Argentinien und Indonesien eingeleitet. Die Brüsseler Behörde will Vorwürfe der EU-Biodieselindustrie prüfen, wonach die Regierungen der beiden Länder die Lieferungen auf unlautere Weise subventionieren und damit die EU-Branche ernsthaft schädigen.

Die Europäische Biodieselvereinigung (EBB) wirft Buenos Aires und Jakarta vor, dass ihre Ausfuhrsteuern auf Rohstoffe wie Sojabohnen oder Palmöl über den entsprechenden Sätzen für Biodiesel lägen. Das zwinge die Erzeuger der Vorleistungen, ihre Ware auf dem Inlandsmarkt abzusetzen. Auf diese Weise werde ein Überangebot verursacht, das die Preise drücke und so die Kosten für die dortigen Biodieselhersteller künstlich verringere. Die Programme seien als Subventionen zu werten, da sie einen finanziellen Beitrag der Regierung Argentiniens beziehungsweise Indonesiens beinhalteten. Sie seien auf bestimmte Unternehmen beschränkt und somit anfechtbar. (AgE)

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen