top agrar plus Folgen des Ukraine Kriegs

CDU stellt sich hinter die Verschiebung der GAP um 1 Jahr

Die CDU will den Vorschlag, die EU-Agrarreform noch einmal um ein Jahr zu verschieben, unterstützen. Wissenschaftler warnen im Vorfeld des EU-Agrarministerrates, die grüne Agrarpolitik aufzugeben.

In der Union findet der Vorschlag von Nordrhein-Westfalens Agrarministerin Ursula Heinen-Esser, die 2023 in Kraft tretende EU-Agrarreform um ein Jahr zu verschieben, weitere Anhänger. „Ich halte den Vorschlag für sehr klug und unterstütze das auch“, sagte der Agrarsprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, gegenüber top agrar. Angesichts der schwierigen Versorgungslage auf den Agrarmärkten durch den Krieg in der Ukraine müsste vor allem die 4% Stilllegungsverpflichtung in Frage gestellt werden, so Stegemann weiter. „Die Agrarreform jetzt um ein Jahr zu verschieben, ist eine Hürde, die wir nehmen können“, sagte Stegemann. Das trage auch der Partei- und Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz mit, erläuterte er.

Stegemann beteuerte die Forderung sei kein Rückwärtsgang der CDU-Agrarpolitik der vergangen Jahre. Kleine Veränderungen über den Genehmigungsprozess der Strategiepläne zur EU-Agrarreform durch die EU-Kommission reichen ihm nicht aus. „Wir brauchen größere Veränderungen, als im Juni und Juli noch möglich sind“, sagte Stegemann. Er glaube nicht, dass die GAP-Reform 2023 den jetzigen Ansprüchen noch entspreche.

Klöckner schaltet sich erstmals wieder zur Agrarpolitik ein

Ähnlich äußerte sich am Wochenende auch die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Es sei jetzt schon absehbar, dass es auf Grund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zu starken Produktionseinbrüchen dort kommen werde. „Da kann die EU nicht an ihren Plänen aus Friedenszeiten hinsichtlich der Flächen- und Produktionsstilllegungen weiter...

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