China: Weizenanbauer leiden unter Trockenheit

In China haben ausbleibende Niederschläge in den Hauptanbaugebieten für Weizen zu Trockenheit auf einer überdurchschnittlich großen Fläche geführt. Auf rund 7,9 Mio.

In China haben ausbleibende Niederschläge in den Hauptanbaugebieten für Weizen zu Trockenheit auf einer überdurchschnittlich großen Fläche geführt. Auf rund 7,9 Mio. ha Weizenfläche machten sich die Auswirkungen des überaus regenarmen Winters bemerkbar, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf eine Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums. Im vergangenen Jahr hatten sich zu diesem Zeitpunkt nur auf 1,3 Mio. ha Trockenschäden gezeigt. Von diesem Problem betroffen seien weite Teile im Norden des Landes; in einigen Gebieten lägen die in diesem Winter gemessenen Niederschlagsmengen 70 % bis 90 % unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. In den Provinzen Henan, Anhui und Shanxi litten mehr als die Hälfte der Weizenanbaugebiete unter dem Ausbleiben der Regenfälle. Um den Landwirten beim Umgang mit der Situation zu helfen, habe die chinesische Regierung in Peking sechs Expertengruppen in die Regionen entsandt; zudem stellten die Behörden vor Ort ähnliche Unterweisungsmannschaften zusammen. In Shanxi verhängten die Behörden Xinhua zufolge die zweite von insgesamt vier bei Trockenheit möglichen Warnstufen; in dieser Provinz seien seit Oktober 2008 lediglich 20 l Niederschlag pro Quadratmeter gefallen; im gleichen Zeitraum des Vorjahres seien dort fast 50 l Regen pro Quadratmeter niedergegangen. In der Saison 2007/08 wurde in China auf rund 23 Mio. ha Weizen angebaut; von dieser Fläche entfielen etwa 93 % auf Winterweizen. Die Erntemenge betrug 106 Mio. t Weizen.