EUROPA/ Unfaire Handelspraktiken (UTP)/Trilog-Einigung

Copa Cogeca begrüßt Einigung über unfaire Handelspraktiken Premium

Nach zweimonatigem harten Ringen zwischen den drei EU-Gesetzgebern Parlament, EU-Kommission und EU-Staaten im Rat, wurde am Mittwoch im sechsten Trilog-Treffen ein Durchbruch im UTP-Dossier erzielt. Unfaire Handelsbeziehungen unter den Akteuren der Lebensmittelkette gehören der Vergangenheit an. Landwirte und Genossenschaften werden gestärkt.

Das Zusammenspiel der österreichischen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger als Ratspräsidentin mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan beim Ringen um einen Kompromiss für einen Deal gegen unfaire Handelspraktiken (UTP) hat sich ausgezahlt. Am Mittwoch erzielten die drei EU-Gesetzgeber gemeinsam mit dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments (EP), Paolo De Castro, eine umfassende Einigung über alle strittigen Fragen.

Nach fünf ergebnislosen Trilog-Sitzungen zwischen Parlament, Mitgliedstaaten und EU-Kommission hatte die amtierende Ratspräsidentin einen neuen Anlauf unternommen, noch vor Weihnachten vor dem Auslaufen der seschsmonatigen österreichischen EU-Ratspräsidentschaft zu einem Durchbruch zu kommen. Obwohl EP-Berichterstatter schon seinen Rückflug nach Italien in die Weihnachtsferien gebucht hatte, stimmte er auf Drängen Österreichs zu, einen neuen Anlauf zu unternehmen. An sich hatten sich die drei Trilog-Verhandlungsparteien nach dem gescheiterten fünften Anlauf letzte Woche für Januar 2019 vertagt.

Mitgliedstaaten können Sanktionen verhängen bei unfairem Handelsgebaren

Die Europäische Kommission hatte ihren Legislativvorschlag, mit dem für mehr Fairness in der Lebensmittelversorgungskette gesorgt und ein...

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

30 Tage kostenlos testen
Mehr erfahren


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Willy Toft

Wann erleben wir mal wieder den ehrbaren Kaufmann?

Leben und Leben lassen, sollte die Devise der Handelspartner sein! Solange es so einseitig bleibt, wie die letzten Jahre, werden wir weiterhin diesen "Raubtierkapitalismus" ertragen müssen!

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen