Flächenkauf

Crowd-Investing für Flächenkäufe widerspricht Leitbild bäuerlicher Landwirtschaft

Im September berichteten wir über das Startup-Unternehmen Harvest, über dessen Homepage Landwirte Zugang zu alternativen Kapitalquellen bekommen sollen.

Im September berichteten wir über das Startup-Unternehmen Harvest, über dessen Homepage Landwirte Zugang zu alternativen Kapitalquellen bekommen sollen. Das Ganze soll ohne Banken und ohne die Aufnahme von neuen Darlehen für die Landwirte funktionieren und erfolgt über Crowd-Investing.

Konkret verkauft der Landwirt dabei einen von ihm vorher definierten Flächenanteil aus seinem Eigentumsbestand an die Interessenten, die gemeinsam den Kaufpreis für seine Flächen aufbringen und diese Flächen an den Landwirt zurückverpachten. Bei den top agrar-Lesern hat dieses Geschäftsmodell für deutliche Kritik gesorgt, so dass wir bei Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium nachgefragt haben, was es damit auf sich hat.
 
Aeikens warnt vor negativen Auswirkungen
 
Gegenüber top agrar erklärte Aeikens, das dieses Geschäftsmodell nicht neu sei, eine Reihe Unternehmensverbünde funktioniere ähnlich mit den bekannten negativen Auswirkungen auf die Agrarstruktur. Das Investitionsmodell ziele auf außerlandwirtschaftliche Kapitalgeber, die auf diese Weise anteilig...


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