Einfluss

CSU unzufrieden mit Klöckners Plänen zum Tierwohllabel Premium

Die CSU ist weiter gegen Klöckners Gesetzentwurf für ein freiwilliges Tierwohllabel. Auch der Einfluss des BMU behagt der CSU nicht.

Die CSU arbeitet weiter gegen das vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ausgearbeitete freiwillige staatliche Tierwohlkennzeichen. Der Gesetzentwurf soll in Kürze ins Kabinett und danach in den Bundestag kommen.

Noch arbeiten das CDU-geführte BMEL und das SPD-geführte Bundesumweltministerium (BMU) aber an einem Kompromiss. Neuer Kritikpunkt der CSU ist die im Gesetzentwurf gemachte Einvernehmensregelung für das Bundesumweltministerium (BMU). Danach bekäme das BMU ein Mitspracherecht bei den Kriterien für das Tierwohlkennzeichen, die das BMEL in einer eigenen Verordnung festlegt. Die Bundesländer sollen den Kriterien hingegen nicht zustimmen dürfen.

Auernhammer warnt vor weiterem Einfluss des BMU

„Anscheinend...

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Die Redaktion empfiehlt

Premium

Die Bundesregierung steht beim Tierwohllabel offenbar kurz vor dem Durchbruch. Auch zu Insektenschutz, Glyphosat und Umschichtungen der Agrarzahlungen soll es Entscheidungen geben.

CDU und CSU uneins beim Thema staatliches Tierwohllabel. Während Landwirtschaftsministerin Klöckner sich vehement dafür einsetzt, fordert CSU-Europaabgeordnete Mortler EU-Lösung

Premium

Eigentlich sollte das Kabinett diese Woche das freiwillige staatliche Tierwohlkennzeichen beschließen. Nun sagt die SPD den Termin ab und das ganze Vorhaben scheint zu wackeln.

Artur Auernhammer von der CSU findet eine Prämienkappung richtig, um die Wettbewerbsvorteile, die Großbetriebe gegenüber kleinen haben, auszugleichen.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Tilman Kluge

Krokodilstränen

Als die "Neuen Bauernregeln" vom BMU kamen, brachte die CSU einen inhaltsleeren Aufschrei des Protestes zustande, nicht mehr! Und nun jammert sie, obwohl sie bereits seinerzeit klare Kante hätte zeigen können und müssen. Und besser ist der DBV auch nicht. Was diese beiden Organisationen unter offensiver Agrarpolitik verstehen könnten, ist nicht auszumachen.

von Josef Doll

Macht wird wahrgenommen

Ob Putin, Stalin, Mao, Hitler, oder Barak Obama ........

von Volker Hahn

alle Landwirte gemeinsam die Partei verlassen

irgendwann scheint der Zeitpunkt zu kommen, wo man sich nicht anders zu wehren weiss.

von Josef Doll

Wenn Fleisch teuerer werden soll

Sollte es wenigstens nicht zu unserem Nachteil sein. Eine Mehrwertsteuer egal wie Sie verkauft/ begründet/ oder argumentiert geht ohne Verflichtung in den allgemeinen Steuertopf . Aus dem eventuell auch Jagakurse finanziert werden. Ein staatliches Tierwohllabel hätte die NGOs am liebsten denn da kann man sich dann in Zukunft so richtig austoben mit Auflagen und Verboten aller 'Art. Somit sollte man dann lieber wenns schon sein muß eine Fleischabgabesteuer erhoben werden. Die im vollem Umfang in den Tierwohlhaushalt fliesen. Dann wäre den NGOs der Wind aus den Segel genommen weil diese Abgabe auf alles Fleisch erhoben wird auch aus dem Ausland . Diese müssen dann aber auch diese Auflagen einhalten denn auch Sie bekommen den Tierwohlaufschlag den auch wir in DE bekommen. Eine Diskriminierung dürfte dann selbst ein Trump nicht erkennen.

von Rudolf Rößle

Große Feste

wo kommen die servierten Grillhähnchen denn her. Nicht aus deutschen Ställen. Also Leute esst zu Hause Mittag.

von Stefan Gruss

Richtig spannend wird es erst, wenn wir ein Tierwohllabel haben und dann lauter unwohle Bauern haben. Der gutdeutsche Bürger sich unwohl fühlt weil ihm das alles viel zu teuer ist! Und letztlich auch der letzte gut ausgebildete und motivierte Bauer das Handtuch schmeißt. Was dann ?

von Albert Maier

Das Tierwohllabel ....

.... interessiert doch keine Sau!

von Willy Toft

Nicht nur die CDU!

Wir Landwirte werden einem Wettbewerb ausgesetzt, der unfairer nicht sein kann! Auf der einen Seite bekommen wir Vorgaben und Auflagen, die in der Welt fast einzigartig sind, und auf der anderen Seite sollen wir mit der Welt konkurieren, wie soll das gehen? Solange sich dieses Ungleichgewicht noch ständig verschärft, wird sich eine Regierung bei den Bauern keine Freunde machen!

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen