EUROPA/EU-Agrarministerrat/ Grüne GAP 2020

Daea mit Deutschland bei Konvergenz auf Konfrontationskurs Plus

Beim EU-Agrarministerrat am Montag in Brüssel tritt Petre Daea als Ratspräsident an. Der Rumäne liegt in essentiellen Fragen wie Kappung, Konvergenz und Flächenprämien mit der deutschen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nicht auf einer Wellenlänge. Daea will durchsetzen, was Klöckner verhindern will. Die grüne GAP-Reform ist das Top-Thema.

Mit dem Antritt des rumänischen Landwirtschaftsministers Petre Daea als Ratsvorsitzender beim EU-Agrarministerrat an diesem Montag in Brüssel stärkt Bukarest die Befürworter für eine Auszahlung gleich hoher Flächenprämien in allen EU-Mitgliedstaaten bei den Direktzahlungen ab 2020. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) lehnt eine Konvergenz wegen unterschiedlicher Kostenniveaus strikt ab.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner trat bereits unter bulgarischer EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2018 dem Ansinnen - vor allem ost- und mitteleuropäischer Staaten - entgegen, bei den Direktzahlungen eine Angleichung der höchst unterschiedlichen Flächenprämien-Sätze beispielsweise in Rumänien, Bulgarien oder Polen auf das Zahlungsniveau von Dänemark oder Deutschland ab 2020 vorzunehmen.

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Diskussionen zum Artikel

von Gerd Uken

Wie war das noch mit der

Marionette...... hat sich das hofieren ja gelohnt.

von Heinrich Esser

Kleine und mittlere Betriebe stärken?

Stand das nicht mal zur Diskussion? Hier zeigen Klöckner und der DBV, wen sie wirklich unterstützen wollen: die Großen. Ansonsten hätte man sich längst für eine Kappung eingesetzt.

von Johann Schneider

Kappung

Ist ja klar,dass DBV und damit auch Frau Klöckner gegen eine Kappung sind.Schliesslich bewirtschaftet der durchschnittliche Bauernverbandsbetrieb mehr als 1000ha und zahlt jedes Jahr 10000 eur Mitgliedsbeitrag

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