Dänen kaufen Rumäniens Äcker

Das dänische Agrarunternehmen First Farms erwirbt immer mehr landwirtschaftliche Flächen über Kooperationen mit rumänischen Partnern in Rumänien.

Nachdem die Dänen im vergangenen Jahr mehr als 4 500 ha Ackerfläche in der westrumänischen Provinz Timisoara sowie im Umkreis Bukarests gekauft haben, wird jetzt vom erwerb weiterer 929 ha im mittelrumänischen Landkreis Sibiu berichtet. Das Unternehmen soll dafür 2 180 Euro/ha gezahlt haben. Laut Angaben von Adrian Radulescu, einem Berater des rumänischen Landwirtschaftsministeriums, haben Ausländer in Rumänien bisher 300 000 ha landwirtschaftliche Fläche erworben; das entspricht etwa 3,5 % der Agrarböden. Seinen Recherchen zufolge reicht der Preis für 1 ha je nach Standort und Bodenqualität von 1 000 bis 3 500 Euro. Attraktiv sollen für ausländische Investoren, so aus Österreich, Israel, Italien, Griechenland oder Spanien, vor allen Dingen Betriebsflächen von einer Größe ab 250 ha sein. Diese sind in Rumänien allerdings Mangelware. Das Zusammenlegen von Parzellen zu größeren Arealen ist wegen der kleinen Strukturen in der rumänischen Landwirtschaft außerordentlich zeitaufwändig. Andererseits sind die Böden in Rumänien billiger zu haben als in anderen EU-Mitgliedsstaaten.

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