Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

Bürokratieabbau Agrarantrag 2024 Maisaussaat Erster Schnitt 2024

News

DBV und BÖLW lehnen Kommissionsvorschlag zur EU-Öko-Verordnung ab

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wenden sich gemeinsam gegen die von der EU Kommission angestrebte Total-Revision der EU-Öko-Verordnung.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wenden sich gemeinsam gegen die von der EU Kommission angestrebte Total-Revision der EU-Öko-Verordnung. Dies machten DBV-Präsident Joachim Rukwied, der Öko-Beauftragte des DBV, Heinrich Graf von Bassewitz, und die Vorstände des BÖLW, Felix Prinz zu Löwenstein und Jan Plagge, am Freitag bei einem Gespräch in Neulußheim, Baden-Württemberg, deutlich.


Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Besonders kritisch wird das geplante Ende aller Ausnahmen in der Öko-Erzeugung und die Einführung gesonderter Rückstandsgrenzwerte für Öko-Produkte bewertet. DBV und BÖLW halten beide Vorschläge für unrealistisch und wandten sich gegen einen geteilten Verbraucherschutz in der EU. Rukwied betonte, dass es nur einen einheitlichen Grenzwert geben dürfe, der wissenschaftlich begründet sein müsse. Eine Zweiteilung des Verbraucherschutzes würde zur Verunsicherung führen.



Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt war die Frage, wie die Marktposition der deutschen Öko-Erzeugung gestärkt werden kann. Ergänzend müsse die öffentliche Agrarforschung zur Produktivitätssteigerung im Öko-Landbau ausgebaut werden, um dessen Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Im Bereich Tierwohl wurde für die ökologische wie für die konventionelle Tierhaltung eine ähnliche Problemstellung gesehen, die es praxisnah und kooperativ anzupacken gelte. Gemeinsame Einschätzungen gab es hinsichtlich des Sortenschutzes im Sinne eines Erhalts der Sortenvielfalt durch klein- und mittelständische Pflanzenzüchter und bei der Forderung nach einer praxisgerechten Gestaltung der Düngeverordnung.



Dem Gespräch vorangegangen war eine Besichtigung des Gemüsebaubetriebs von Hubert Merz in Neulußheim (Baden-Württemberg) sowie des Zentrallagers von Alnatura in Lorsch (Hessen). Das Spitzengespräch zwischen DBV und BÖLW soll jährlich wiederholt werden.



Die Redaktion empfiehlt

top + Top informiert in die Maisaussaat starten

Alle wichtigen Infos & Ratgeber zur Maisaussaat 2024, exklusive Beiträge, Videos & Hintergrundinformationen

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.