Deutliche Mehrheit für finanzielle Hilfen für die Bauern

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen unterstützt den Wunsch von DBV-Präsident Rukwied eine Milliarde Euro an Hilfsgeldern bereitzustellen. Das belegt das ZDF-Politbarometer ganz eindeutig. Danach sagen 42 % der Befragten, dass eine finanzielle Unterstützung in dieser Höhe angemessen ist.

ZDF Politbarometer (Bildquelle: ZDF)

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen unterstützt den Wunsch von DBV-Präsident Rukwied eine Milliarde Euro an Hilfsgeldern bereitzustellen. Das belegt das ZDF-Politbarometer ganz eindeutig. Danach sagen 42 % der Befragten, dass eine finanzielle Unterstützung in dieser Höhe angemessen ist. 11 % halten sogar einen noch höheren Betrag für notwendig. 20 % sind für eine geringere Unterstützung . Weniger als jeder fünfte Befragte ist gegen finanzielle Hilfsmaßnahmen.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 7. bis 9. August 2018 bei 1.294 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland.

top agrar meint:

Das Ergebnis des Politbarometers ist ein eindeutiges und ermutigendes Signal, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Notlage hinter den betroffenen Landwirten stehen. Es ist ein Zeichen der Solidarität mit den Bauern, das viele im Berufsstand so lange vermisst haben. Viele Kommentatoren, auch top agrar, hatten die Stimmung in der Bevölkerung deutlich kritischer eingeschätzt.

Die eindeutige Rückendeckung für Hilfsmaßnahmen sollte Bund und Ländern die Entscheidung in den kommenden Wochen erleichtern. Wichtig bleibt es trotzdem, schnell verlässliche Zahlen über die das Ausmaß und die Betroffenheit in den Regionen zu ermitteln, um auf dieser Basis festzulegen, welche Hilfen notwendig sind, wer diese bekommen soll und nach welchen Kriterien sie verteilt werden müssen.  

Artikel geschrieben von

Dr. Ludger Schulze Pals

Chefredakteur top agrar

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Diskussionen zum Artikel

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von Josef Kindl

Wenigstens....

...wird in eurem Land laut nachgedacht über Hilfe für Trockenschäden! Image hin, Image her.....kein dahergelaufener Assy fragt sich woher das Geld kommt! Hoffe ähnliches passiert auch bei uns in Österreich! Weswegen dann wieder Neiddebatten führen und Verunglimpfungen verbreiten ???

von Gerd Schuette

um sie dann politisch auszuschlachten! Die Sache tritt dabei in den Hintergrund?

von Gerd Schuette

und jeder interpretiert die geforderte Dürrehilfe so, wie sie ins eigene Weltbild passt.

von Gerd Schuette

Die Wahrnehmung ist da doch sehr unterschiedlich...

... siehe auch Extra 3 vom 8. August "Der Super-Farmer"

von Martina Junker

Scheinheilig

Erst wird geschimpft und wenn es dann Geld gibt halten die Gleichen Leute als erstes die Hände auf.

von Bernd Müller

Herr Bothe

Sie haben recht, aber es nervt wenn immer wieder von Kommentatoren irgendwelche Behauptungen (nicht Meinungen) aufgestellt werden, die nicht erwiesen sind! Z.B. „Der Imageschaden ist definitiv angerichtet“

von Bernd Müller

@Forstgenossenschaft

Wie schon vorher gefragt: woher wissen Sie wie hoch der Imageschaden ist? Sie berufen sich doch wohl hoffentlich nicht auf einen Beitrag in einem Satiremagazin! Vielleicht hat Ruckwied doch etwas erreicht mit seiner Behauptung, dass der Schaden etwa 1 Mrd. Euro beträgt und er dann auf Nachfrage gesagt hat, dass Hilfen wünschenswert wären...

von Gerd Uken

Frau Klöckner sieht das aber anders

https://www.welt.de/politik/deutschland/article180984096/Folgen-der-Duerre-Kloeckner-lehnt-Soforthilfen-fuer-Bauern-ab.html Das kann dann ja noch dauern - sie wartet bis die Weinlese vorbei ist ??

von Christian Bothe

Sollte man diese unsägliche Diskussion nicht langsam beenden? Die Meinungen gehen halt auseinander „Imageschaden“hin oder her. Mal sehen was die Gesprächsrunde am 13.8. an Unterstützungen für die Bauern avisiert.Die BL haben ja schon erste Zahlen genannt und Ruckwied’s Aussage bestätigt sich.Vielleicht wird es nicht so teuer weil ja einige die Dürrehilfen ablehnen...

von Forst Genossenschaft Hardegsen

So wird man als Bauer nun Dank Rukwied durch den Kakao gezogen - Gute Verbandsarbeit geht anders!

Auch wenn sich manche mit dieser Umfrage ein heiles Bild zurechtzimmern. Der Image Schaden für uns ist dank Ruwied gesetzt und wir werden durch den Kakao gezogen: Der Super-Farmer - extra 3 - 08.08.2018 22:50 Uhr - Super-Farmer-Subventions. Das heißeste Game im heißen Spiele-Sommer. Werde auch du vom kleinen Dorffarmer zum Super-Agrartycoon. Hauptsache du sammelst genug Subventions! *** https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Der-Super-Farmer,extra14858.html

von Gerd Uken

@ Müller

Haben sie die Satire auf extr@3 gesehen mit den immer mehr an Subventionen Die Geister jetzt durchs sozial Media und ich bekam sie von einem nicht Landwirt aber Jäger zugeschickt....... man ist nur noch sprachlos

von Bernd Müller

Herr Merk

das sehe ich etwas anders. Bei mir kommt es anders an. Viele Menschen in meinem Umfeld fragen mich als Landwirt ob die Situation wirklich so schlimm ist. Wenn man ihnen dann das Problem erklärt verstehen sie es auch. Ähnlich verhält es sich auch mit vielen anderen Kritikpunkten rund um die Landwirtschaft. Natürlich gibt es immer die extrem ideologisch Verbohrten. Das ist aber auf keinen Fall die Mehrheit. Was ihre persönliche Wahrnehmung in der Öffentlichkeit betrifft: tut mir leid, es ist leider auch nur eine subjektive...

von Hans Merk

Umfragen hin, Kommentare her

in meinem persönlichen, nicht landwirtschaftlichen Umfeld findet sich von Beamten bis angelernten Arbeitern alles, aber von denen die selbst nicht Landwirtschaft gelebt haben oder Verpächter sind (und die nicht alle) gibt's nur eine Aussage: "der kleine Mann zahlt für die Bauern mit ihren immer größeren Höfen und Maschinen". Das Auftreten und Fordern des DBV in der Öffentlichkeit war sicher gut gemeint aber wieder einmal und diesmal ganz besonders, ungeschickt. Das Ganze grenzt in punkto Öffentlichkeitsarbeit an Kollateralschaden. Gilt übrigens auch für öffentliche Wasserdiskussion wie kürzlich in der Fränkischen Landeszeitung geschehen. War der gleiche Rohrkrepierer und nicht nur in den Leserbriefforen. Hier muß was besser werden oder besser eben nix öffentlich sagen und wie die Industrie hinter den Kulissen reden.

von Gerd Uken

DennMuterkuhhaltern

Über die Schlachtpreise zu stützen wäre auch eine Massbahme denn der kg Preis ist um mindestens 30 Cent gefallen. Aber ich bleibe als Milcherzeuger dabei hätten wir z.B.seit Jahresbeginn 38 Cent plus erhalten wäre es erträglicher aber was sagt dann der Einheitsberband das verleitet nur das wieder in neuen Schlepper investiert wird. Zu den Funktionären nicht ohne Grund saß Hilse bei Vion und Ruckwied hat auch genug Neben erdienste und sorgt dafür das die Tentenbank neue Kredite vergeben kann. Schönen Sonntag!

von Gerd Uken

@ Plaas-Beisemann

Bei den Schäfer. Geb ich Ihnen recht da geht’s nicht über Milchpreis aber man könnte wie früher eine Weideprämie geben Der Milchpreis wird zwangsläufig steigen DMK hat Anlieferungsminus von 7-9% das hat irgendwann Auswirkungen nur bis dahin fehlt die Liquidität um diejenigen zu unterstützen die wirklich Furter kaufen müssen

von Henrik Plaas-Beisemann

@ Forstgenossenschaft Hardegsen

In Teilen kann ich ihren Ärger nachvollziehen. „Mehr Demokratie wagen“ wäre hier das Stichwort, aber bei der Dürrehilfe hat Rukwied nur den Schaden benannt und auf Nachfrage Hilfe für wünschenswert benannt. Was sollte er den sonst sagen? Ich habe selbst in B-W neun Tonnen Weizen gedroschen, ich brauche das nicht. Da hätte ich hier aber das Geschrei erleben wollen. Um es mit Frau Klöckners Worten zu sagen: Der DBV lässt die Bauern im Regen stehen. Das was der DBV-Präsident gesagt hat, war eine vernünftige Reaktion. Was mir gefehlt hat, war das Konzept, wie die wirklich Bedürftigen gefunden und ihnen geholfen wird. Und liebe BDMer es lässt sich nicht alles über den Milchpreis regeln. Versetzen Sie sich mal in die Lage eines Berufsschäfers-nur als Beispiel- Wir ernten diesen Herbst die Zwischenfrüchte, das Heu ist teuer, die Grasnarben sind oft so geschädigt, dass im Spätherbst selbst mit Regen nicht mehr viel wächst, da ist es genau so bitter, wie bei vielen Milchviehbetrieben auch. Sie können bei den Mutterkühen direkt weitermachen. Nicht alles regelt der Milchpreis. Forstgenossenschaft Hardegsen, es ist schön, dass Sie selbst ihre Stimme erheben, nur Sie sind der oder die Einzige, der/die unter einem Pseudonym firmiert. Ich bin ein Freund kritischer Geister, aber bitte mit offenem Visier.

von Bernd Müller

@ Forstgemeinschaft

Woher haben Sie die Erkenntnis, dass ein Imageschaden entstanden ist ? Hier wird wieder mal irgendwas behauptet, was nicht erwiesen ist!! Nur weil irgendwelche Journalisten irgendwas behaupten? Oder ist es Ihr persönliches Empfinden?

von Wilhelm Grimm

Hilfen wie verteilen?

Noch haben wir sie nicht, also gemach !

von Forst Genossenschaft Hardegsen

Wer ist denn der Auftraggeber und Finanzier der Umfrage?

Diese Umfrage kommt ja gerade wie vom DBV gerufen. Ist nun alles in Butter, weil eine positive Umfrage zu Rukwieds Milliardenforderung präsentiert wird? Nein! Der Imageschaden ist definitiv angerichtet und alle anderen Argumente contra Milliarde werden damit auch nicht entkräftet, das lässt sich nicht "weg-umfragen"! **** @Bothe Bitte werfen Sie nicht die Arbeit vieler guter Kreisbauernverbände mit der DBV-Spitze zusammen. Das sind zweierlei völlig unterschiedliche Ebenen. Auf Kreisebene wird oft gute Dienstleistung erbracht, allerdings völlig ohne Einfluß auf die Verbandspolitik der DBV-Spitze, wo eben m.E. vieles falsch läuft. Entweder frisst man die Kröte beim örtlichen Kreis-BV, oder schweigt, wie die meisten. Nur ganz wenige trauen sich auch mal der DBV-Spitze Contra zu geben, wie der BVNON. Sehr problematisch sehe ich die Verquickung der auf Kreisebene erbrachten Dienstleistungen mit der automatischen Akzeptanz von allem was in Berlin beim DBV verzapft wird. Dort machen Rukwied & Co mit der Politik "Geschäfte" und werden nicht müde zu verkünden wieviele BV-Mitglieder oder Bauern sie denn doch vertreten (Alleinvertretungsanspruch!), dass alle Bauern alles vom DBV toll finden, usw., obwohl die meisten Mitglieder eher "nur" noch Dienstleistungsnehmer (Buchführung, Beratung, usw.) beim KBV sind und lange nicht alles mittragen was die DBV-Spitze politisch so treibt. Aus Bequemlichkeit bleibt man aber Dienstleistungskunde beim KBV und in Berlin beim DBV merkt man nicht, dass man völlig an der Basis vorbei Verbandspolitik betreibt. Deshalb respektiere ich auch die Meinungen von den kritischen Geistern im Verband, wie z.B. Dr. Willi Billau oder Thorsten Riggert. Leider gibt es derer viel zu wenig und es gibt auch viel zu wenig Schwung im DBV, um diesen zum Wohle des Berufstandes wieder zu einem guten Verband reformiert zu bekommen. Diese Hoffnung habe ich bereits vor vielen Jahren aufgegeben und bin aktiv aus dem KBV ausgetreten. Meine Stimme erhebe ich lieber selber, als mich von diesen Dilettanten in Berlin vertreten zu lassen.

von Gerd Uken

???

Herrn Bothe versteh ich manchmal nicht- macht aber auch nichts er muss ja auch nicht melken...... Bauer Willi kann man voll unterstützen- es war einfach deli..... diese Zahl so rauszuhauen wo überhaupt noch keiner weiß was für Verluste wir überhaupt davon tragen. Alles was der BV dort fordert z.B. Risikorücklage kommt für den Milcherzeuger nicht in Frage, denn der hat sich von 2016 noch nicht erholt. Und dieses verflixte Pulver 300000 to fällt uns immer noch auf die Füsse. Es hätte nicht eingelagert werden dürfen. Und uns haut man jetzt um die Ohren wenn’s zu nass ist fordern „Die Bauern“ Steuergeld und jetzt wo’s zu trocken ist fordern Sie auch Dürrehilfe. Kein Wort von höheren Preisen, denn dann hätte man auch Rücklagen bilden können!!

von Manuela Grammann-Gebken

Liebe Kollegen

Wer sich die Mühe macht und in seinem Umfeld fragt, der wird feststellen das der normale Bürger sehr viel für seine Bauern übrig hat. Das was wir zu lesen bekommen, wird von Menschen verbreitet die ein ernstes Interesse daran haben unseren Berufsstand zu verunglimpfen. Dieses Interesse besteht darin die Gelder, die eh ungerecht verteilt sind abzugreifen. Unser Augenmerk sollte also darin liegen, Zuschüsse aller Art abzuschaffen und für eine gerechte Bezahlung unsere Produkte zu kämpfen. LG Heinz Gebken

von Wilhelm Grimm

Warum so dünnhäutig, Bauer Willi ?

Die Umfragen (keine Statistik) sind für uns positiv. Warum streiten, wenn es keinen "gewaltigen Imageschaden" zu vermelden gibt, den Flintz, n-tv und Co. als Wegbereiter grüner Politik so gerne gehabt hätten. Wir haben noch gewaltige Probleme vor uns. Da hätte ich Bauer Willi gern dabei.

von Bernd Müller

@ Bauer Willi

es ist richtig! Man kann sich jede Statistik schön reden. Und jeder holt sich nur das für sich persönlich beste Ergebnis aus den Umfragen. Der Imageschaden scheint aber doch nicht so groß gewesen zu sein wie viele hier behaupten. Die Umfrage zeigt zumindest eine Tendenz. Das Grundproblem ist aber, dass die Medien immer nur die Sätze, teilweise sogar Halbsätze veröffentlichen, die ihnen ins Konzept passen um erstens Meinung in ihre Richtung zu machen und zweitens Auflage zu machen. Es gibt keine objektive Berichterstattung mehr. Die anschließende Berichterstattung über eine Richtigstellung der Meldung wird dann nicht mehr verbreitet und somit auch nicht gelesen! Hängen bleibt immer nur die erste Schlagzeile. Beim Insektensterben war es genau so wie bei der Aussage vom DBV zu den Milliardenhilfen. Die wenigsten Lesen können diese Aussagen filtern oder kennen die Hintergründe.

von Dr. Willi Kremer-Schillings

Na, dann ist ja alles in Ordnung...

...wenn das so bei der Umfrage rausgekommen ist. Weil uns Bauern diese Umfrage gefällt! Passt sie mal nicht, dann kommt wieder der Spruch "Glaube keiner Statistik.." Sie wissen schon. Herrn Bothe finde ich besonders putzig, weil er mich immer wieder zitiert. Ich wiederhole: Ich bin für Hilfen für die wirklich Betroffenen, die ohne eigenes Verschulden in Existenznöte kommen. So ausgedrückt hätte das jeder verstanden. Pauschal 1 Milliarde zu fordern, ohne jede Erläuterung (Kredit?, verlorener Zuschuss?) war äußerst "ungeschickt" und hat uns einen gewaltigen Imageschaden beschert. Und dann noch was: Ich mache jeden Tag Öffentlichkeitsarbeit. Wenn Ihnen das nicht passt kann ich das auch sein lassen. Keine Angst. Mache ich nicht...Bauer Willi

von Christian Bothe

@Uken Können DBV,LBV,KBV tatsächlich den Milchpreis beeinflussen?Ich bezweifle das,H.Uken.Ich weiß zwar nicht welchen Milchhof Sie beliefern,aber wurde der höhere Milchpreis den Sie evt.in der Vergangenheit erzielt haben durch die Aktivitäten von BV erreicht oder haben Sie den als Genossenschaftsmitglied ihrer Molkerei(deren gibt‘s ja einige)versucht zu bekommen?Wenn‘s der BV war,können Sie sich glücklich schätzen und zeigt das er doch nicht so ganz inaktiv ist wie behauptet...

von Bernd Müller

Herr Zahn

Ich sehe es auch so! Dbv , Bdm und Abl und so weiter sollten sich raushalten!

von Matthias Zahn

@Bernd Müller

Ganz klar! RAUSHALTEN! Der Schaden, den der Bauernverband während der letzten Milchkrise angerichtet hat, ist groß genug. Da knabbern die Milchbauern noch lange dran....

von Gerd Uken

Die negative Haltung der Kommentatoren....

Man kann doch nicht immer nur nach dem alten Prinzip verfahren hier mal eine Milliarde zu fordern vor zwei Jahren 150 Mio. für eine Krise die einige selbst zu verantworten hatten. Schade das die daraus immer noch nichts gelernt haben und wir weiterhin von grünen Lodenmäntel vertreten werden. Anscheinend sind ja auch alle zufrieden bis auf die paar Milchbauern. Nun kommen wir zum eigentlichen Problem weshalb ein Teil der Bevölkerung uns so negativ sehen , das kommt von den Medien und diese 1 Milliarde wie auch immer sie gesagt wurde füllt das Sommerloch. Anstatt das Rukwied und Schmal sich für einen Milchpreis von 40 Cent einsetzen der alleine schon durch die Verteuerung der Futtermittel gerechtfertigt wäre - Fehlanzeige! Ja was machen die denn den ganzen Tag fragt man sich die werden doch dafür bezahlt das sie unsere ( meine ja nicht)Interessen vertreten sollen. Hier hätte man ja mal Schulterschluss zeigen können aber nein da begibt man sich ja auf ein Niveau dessen man nicht würdig ist. Also weiter so wie bisher?

von Christian Bothe

@Esser Sie haben ja recht,das ich mit „repräsentativen“Umfragen schwer tue.Aber mir gefällt das Ergebnis zumal ich mit oder ohne Umfrage die Forderung von Rukwied unterstütze und leider die Dürreschäden noch höher ausfallen(sh.erste Zahlen der BL)werden.

von Heinrich Esser

Interessant

Herr Bothe zweifelt repräsentative Umfragen zuletzt noch an, aber sobald sie seiner Meinung entsprechen, gelten sie als verlässlich. Herr Gebken bezeichnet das ZDF in seinem Kommentar als links-grün, aber die Ergebnisse dieser Umfrage als „erfreulich“, obwohl vom ZDF in Auftrag gegeben. Mal abgesehen davon: in der LZ Rheinland wurden finanzielle Hilfen wie von Rukwied gefordert mehrfach abgelehnt. Stattdessen werden pragmatische Lösungen gefordert, z.B. Nutzung von Greeningflächen. Das halte auch ich für den richtigen Weg.

von Herbert Kaufmann

Umfragen??? Das ist genau so wie wenn unsere Verbraucher vorm Supermarkt gefragt werden ob sie den auch bereit wären mehr für Lebensmittel aus zugeben! Spätestens wo es an den eigenen Geldbeutel geht ist schluss mit der Unterstützung (verständlicherweise)! Hier kann nur an der Angebotskurbel gedreht werden und das nach unten! Auch wenn das nicht jeder verstehen will!!

von Hermann Stroemer

"Hilfsgelder"

Wenn Sie die selben Personen fragen, ob sie dafür sind, im Zuge dieser Hilfen die Landwirtschaft auch "klimafreundlicher", nachhaltiger oder was auch immer umzubauen, so wird das Ergebnis noch eindeutiger ausfallen. Wenn es denn dazu kommt, wird man uns das von entsprechender Seite noch lange vorhalten und in politischen Verhandlungen zu nutzen versuchen. Es wird keine gerechte Verteilung aber dafür viele Mitnahmeeffekte geben. Für mich überwiegen eindeutig die negativen Effekte einer möglichen Hilfe.

von Bernd Müller

Herr Zahn

Ja was denn nun? Einmischen für höhere Preise oder raushalten?

von Matthias Zahn

@Bernd Müller

"Dann machen Sie doch mal einen Vorschlag wie der Dbv die Preise erhöhen soll." Als erstes mal aus der Milchpolitik raus halten. Wäre ein erster wichtiger Schritt.......

von Bernd Müller

Herr Hoffmann

Dann machen Sie doch mal einen Vorschlag wie der Dbv die Preise erhöhen soll. Der Preis wird über Angebot und Nachfrage geregelt und das Weltweit! Die hat der Landwirt selbst in der Hand. Wenn er sich in einem Markt bewegt der nicht auskömmlich ist, muss er sich was anderes überlegen. Die erfolgreichen Betriebe heute benötigen nun mal eine bestimmte Größe oder haben diverse Einkommensquellen wie z.B. Erneuerbare Energien oder Direktvermarktung. Es hilft nicht immer nur über andere zu schimpfen. Natürlich kann man geteilter Meinung über die geforderten Hilfen sein, aber was wäre passiert wenn der Dbv sich gar nicht geäußert hätte? Die Herausforderung ist, wie vorher schon kommentiert, die richtige Verteilung.

von Christian Bothe

Habe zwar immer mein Problem mit Umfragen,aber es bestätigt die Richtigkeit der Forderungen vom viel gescholtenen DBV.Nix von momentanen Imageschaden wie von Bauern Willi befürchtet,zu merken! Massiv in die Öffentlichkeit zu gehen,ist nur einmal richtig,um der Bevölkerung die Dürreproblematik zu vermitteln und diesen zu verdeutlichen wo die Lebensmittel herkommen...

von Henrik Plaas-Beisemann

Die Herausforderung kommt jetzt

Es darf keine Verteilung nach dem Gießkannen-Prinzip geben. Das wäre zwar einfach, aber nicht zielführend. Die einzelbetriebliche Betroffenheit ist zu prüfen und die Hilfe entsprechend zu leisten. Die Herausforderung der nächsten Wochen besteht darin hierfür ein sinnvolles Verfahren zu finden. Am Ende wird es zwar immer eine Fehlallokation von Mitteln geben, aber das lässt sich nie vermeiden. Der Rahmen muss im Großen und Ganzen passen.

von Wilhelm Gebken

Die partiell negative Einschätzung der Kommentatoren bei Topagrar und die erfreulich unterstützende Haltung der Bevölkerung zeigt einmal mehr wo das eigentliche Problem liegt: Bei den Mainstreammedien

Auch wir Landwirte müssen uns unsere Meinung mit den Informationen bilden, die wir in der knappen uns zur Verfügung stehenden Zeit ergattern können. Diese Informationen kommen leider immer noch grün/links/rot gefiltert über die öffentlich rechtlichen oder über private Medien, die in enger Verbindung zu eben diesen Parteien stehen. Googelt einfach mal nach Medienbeteiligungen der SPD. Es dürfte für einige zu einem Schockerlebnis werden. Ich kann daher nur alle Kollegen dazu aufrufen, beschäftigt Euch mit alternativen Informationsquellen und lernt, die Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Es ist nicht einfach, vor allem wenn die Zeit dafür fehlt. Aber eines lässt sich mit Sicherheit sagen: ARD und ZDF sind eindeutig nicht der Weizen.

von Rainer Hoffmann

Das Grundproblem bleibt .

Würde der DBV sich schon länger für höhere Erzeuger Preise einsetzen bedürfte es keiner Almosen, da die meisten Betriebe dann auch Reserve hätten um das selbst zu schultern .

von Wilhelm Grimm

Deutliche Mehrheit.

Aber wir Landwirte hetzen weiter gegen den DBV ? Wir verlegen uns lieber auf "Erbsenzählerei". ist eine Milliarde falsch oder richtig? Leute, das sind Nebenargumente, die die Gegner des DBV anführen, um dem DBV zu schaden, SCHADE.

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