JAPAN/G20-Agrarministertreffen

Deutsche Ackerbaustrategie modellhaft für G20-Agrarminister in Japan Premium

G20-Länder stehen mit 60 Prozent der weltweiten Nutzfläche sowie 80 Prozent des Agrar-Welthandels in der Verantwortung den Hunger der Welt zu stillen und den Klimawandel zu bekämpfen. Landwirtschaftsministerin Klöckner präsentierte Deutschlands Ackerbaustrategie als Option einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner zeigte sich zufrieden mit dem Abschlussdokument des G20-Agrarministertreffen im japanischen Niigata, das an diesem Sonntag zu Ende ging. Neben dem Credo für freien Welthandel haben die führenden 20 Wirtschaftsnationen der Welt sich für Maßnahmen gegen den Klimawandel im globalen Rahmen, die Bekämpfung des Hungers in der Welt und einer Reduzierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung verständigt.

„Als Agrarministerinnen und Agrarminister der G20 stehen wir für rund 60 Prozent der weltweiten Nutzfläche sowie 80 Prozent des Welthandels mit Agrarerzeugnissen. Das unterstreicht die Rolle und Verantwortung, die wir tragen. Vor allem, wenn es um globale Phänomene und Aufgaben wie den Klimawandel, den Schutz der Artenvielfalt oder den Kampf gegen Hunger geht", sagte Klöckner nach Abschluss der Konferenz.

Ein wirksamer Hebel dabei sei die Digitalisierung in der Landwirtschaft. Sie könne helfen, Ernten zu sichern, Ressourcen zu schonen, gerade kleinbäuerlichen Betrieben helfen, Pflanzengesundheit zu überprüfen oder Wasservorräte optimal zu nutzen, erklärte Klöckner gegenüber der Presse in Japan.

An der deutschen Ackerbaustrategie arbeitet die Ministerin noch. Laut Koalitionsvertrag muss Klöckner diese bis zur Mitte der ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Roettger

Multifunktionale , Eigentum und Familiengestützte nachhaltige Landwirtschaft sollte Ihr Thema sein!!

Eine nachhaltige Ackerbaustrategie geht nicht ohne Europas multifunktionale bäuerliche Familienbetriebe. Weltweite Konzernstrukturen sorgen nur für den höchstmöglichen Profit und keinen nachhaltigen Resourcenschutz.

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