top agrar plus Sondierungsgespräche

Die Ampel sollte ihre Stärken in der Agrarpolitik bündeln!

In kaum einem Bereich sind der Handlungsbedarf und die Gegensätze der Parteien so groß wie in der Landwirtschaft. Nun kommt es auf einen guten Mix und die gemäßigten Akteure an. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Matthias Schulze Steinmann, Chefredakteur top agrar.

In Berlin starten die Sondierungsgespräche für eine Regierungskoalition aus Grünen, FDP und SPD. Und in kaum einem anderen Politikbereich ist der politische Handlungsbedarf so groß wie in der Agrarpolitik. Gleichzeitig liegen in der Landwirtschaft die Blickrichtungen der beteiligten Parteien, vor allem zwischen FDP und Grünen, grundverschieden auseinander.

  • Schützen wir Klima und Insekten mit Verzicht und Verboten? Und machen wir das konkret, indem wir beim Fleischkonsum maßhalten? Sollen wir im Ackerbau per Ordnungsrecht Wirkstoffe und Freiheitgrade in der Bewirtschaftung einschränken? Oder vertrauen wir auf Innovationen und den Markt? Und ist die Landwirtschaft dabei vielleicht sogar nur ein gewöhnlicher Wirtschaftszweig von vielen?

  • Sind wir überzeugt, dass die Erwartungen einer immer kritischeren Gesellschaft die Richtung in der Agrarpolitik vorgeben? Und nehme wir gleichzeitig zur Kenntnis, dass auch der vielbemühte „Verbraucher“ allein nicht die Zielkonflikte zwischen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz auflösen wird?

  • Stellen wir den landwirtschaftlichen Familienbetrieb in den Mittelpunkt und erkennen dabei an, dass die Menschen, die hinter ihm stehen auch von ihrer Arbeit leben können müssen?

Das sind Grundsatzfragen, zu denen die Antworten der Parteien, insbesondere die Entwürfe der neuen Kanzler-Macher, FDP und Grüne, unterschiedlicher kaum sein könnten. Man kennt sich, aber man schätzt die Positionen des anderen nicht besonders – allen voran, wenn es bei Zukunftstechnologien wie CRISPR/Cas oder dem Umbau der Tierhaltung...

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