Nachhaltige Entwicklung

Die Corona-Krise wird zur Ernährungs-Krise

Die Zahl der Hungernden auf der Welt steigt - beschleunigt durch den Klimawandel und die Pandemie. Agrarminister aus aller Welt wollen diese Entwicklung stoppen und blicken auf die Zeit nach Covid.

Covid-Pandemie, Klimawandel, weltweite Ausbrüche von Tierseuchen: Das globale Ernährungssystem ist krisengeschüttelt. Wissenschaftler betonen, dass die Zahl der hungernden Menschen seit Jahren des Rückganges nun wieder steigt. Laut Schätzungen leiden seit Ausbruch der Corona-Pandemie 130 Mio. Menschen mehr an Hunger als noch davor, so Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Unruhige Zeiten also, in denen Klöckner ihre Amtskollegen aus aller Welt am Freitag zur virtuellen Agrarministerkonferenz im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) begrüßt hat. Die Ministerin freute sich über einen Teilnehmerrekord: Über 80 Agrarminister und Vertreter internationaler Organisationen diskutierten zum Thema „Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?“. Während der Eröffnung der Konferenz sagte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in einem Grußwort: „Wir müssen uns stärker bemühen, um den Hunger bis 2030 zu beenden. Alle anderen Ziele hängen davon ab.“ Guterres fordert ein Umdenken in der Art und Weise, wie die Menschheit Lebensmittel erzeugt und konsumiert.

Globaler Handlungsbedarf

Die Teilnehmer der Agrarministerkonferenz verabschiedeten eine Abschlusserklärung, in der sie ihren Blick auf globale Krisensituationen, deren Bekämpfung und das Ernährungssystem nach Corona richten. In ihrer Abschlusserklärung betonen die Teilnehmer der Konferenz:

  1. Den Bedarf nach mehr Ursachenforschung zur Wildtiergesundheit und geeignete Frühwarnsysteme...

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Diskussionen zum Artikel

von Gerd Schuette

.

Der Entwicklungshilfeminister Müller hat bereits vor ca 9 Monaten davor gewarnt, daß die Auswirkungen von Corona auf die Wirtschaft der dritten Welt mehr zusetzen werden, als das Virus selbst.

von Wilhelm Grimm

Das DAVOS der Landwirtschaft

Die meisten Verbraucher kaufen auch immer in DA WOS am billigsten ist.

von Christian Bothe

Hunger in der Welt

Und das wollen wir mit Öko lösen??? Die Grünen und ihre Helfershelfer sollten sich ganz tief verbuddeln...

von Leon Blitgen

Hunger

Und unsere Vollposten die Grünen angeführt von von der Leyen wollen 50% weniger Pestizide 30% weniger Fungizide 10% Fläschenstillegung....... Das wird den Hunger aufhalten!!!

von Wilhelm Grimm

Der Einfluss der grünen NGOs auf die deutsche und europäische Agrarpolitik ist verheerend.

Diese unchristliche und aus Sicht der Naturwissenschaft auch falsche Weichenstellung muss dringend geändert werden. Unsere Agrarproduktion muss intensiviert werden.

von Willy Toft

Das ist unser Problem, es wird hier nach Europa alles angekarrt, was unseren Markt kaputt macht!

Wir bekommen hier alles, und die weniger "Betuchten" bekommen noch nicht mal richtig Zugang zum "Weltmarkt"! Unsere LEH`s fühlen sich am Bauch gepinselt, bei dem Angebot! Kein Wunder, das sie uns so Arrogant Beiseite schieben, und sich am Billigen bedienen. Unsere Vermarkter und ... mehr anzeigen

von Fritz Gruber

Mit

Öko gegen den Hunger die haben entweder alle Tinte gesoffen oder verarschen uns nur um den Ausbau der Industrie weiter voranzutreiben

von Wilhelm Grimm

Nein ,die sind satt

und wagen nicht den Kampf gegen die Macht und den Einfluss der NGOs, die am Tropf der Spenden hängen.

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Unglaubwürdig

Erst fordert unsere Landwirtschaftsministern den Umbau der Tierhaltung und damit eine Reduktion unserer Produktion und dann kommt sie mit der These, dass viele Menschen auf der Erde nichts zu essen haben und durch Corona und dem sog. Klimawandel unter Hunger leiden. Für mich ist diese ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Sie beugt sich dem Diktat ihrer Partei.

Seien wir ehrlich, Herr Muenzebrock : Wären wir aufrechter gewesen ?

von Hans Spießl

Interessant

ja selber Wein trinken und die Weltbevölkerung darf Wasser saufen. Während wir mit Steuergelder Bio und damit die Zerstörung der Lebensgrundlage Boden vorantreiben, unsere Märkte mit billigen Fraß aus Schwellenländern überfluten um die ... mehr anzeigen

von Hermann Kamm

Da

bin ich ganz ihrer Meinung Herr Spießl.

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