Kommentar

Die Lehren aus dem Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern Plus

Über 1,7 Millionen Wähler, 18,4 % der Wahlberechtigten, haben sich in Bayern für ein strengeres Naturschutzgesetz stark gemacht – obwohl sich die Landesregierung, der Bauernverband und andere Organisationen mit guten Gründen dagegen positioniert haben. Ein Kommentar von top agrar-Chefredakteur Dr. Ludger Schulze Pals.

Die hohe Teilnehmerzahl bei der Volksabstimmung zum Artenschutz in Bayern ist kein Betriebsunfall. 1,7 Millionen Wähler, 18,4 % der Wahlberechtigten, haben sich für ein strengeres Naturschutzgesetz stark gemacht. In Nordrhein-Westfalen prüft der Naturschutzbund bereits eine ähnliche Aktion. Und auch beim Tierschutz übernehmen die Gerichte immer stärker die inhaltliche Ausgestaltung.

Dafür steht das Magdeburger Kastenstandurteil und möglicherweise bald auch die Normenkontrollklage des Landes Berlin beim Bundesverfassungsgericht. Es droht ein weiteres problematisches Urteil: Berlin will von den Karlsruher Richtern wissen, ob die geltenden Vorgaben der Tierschutznutztierhaltungsverordnung für die Haltung von Schweinen das Verfassungsziel Tierschutz hinreichend berücksichtigen. Hinzu kommt, dass der mächtige Lebensmittelhandel längst bestimmt, nach welchen Standards die Lebensmittel produziert werden.

Die verantwortlichen Agrarpolitiker in Europa, im Bund und in den Ländern laufen der Entwicklung hechelnd hinterher. Das zeigen die fast schon verzweifelten Bemühungen faire Handelsbedingungen in der Wertschöpfungskette zu verordnen oder die langanhaltenden Geburtswehen des Staatlichen Tierwohllabels.

Agrarpolitik vor der Zeitenwende?

Die Anzeichen verdichten sich immer mehr, dass die bisherigen Taktgeber und Entscheidungsträger, die Bauernverbände und Agrarpolitiker, es immer weniger schaffen, die Zukunft der Landwirtschaft zu gestalten – zumindest nicht allein. Vieles spricht dafür, dass wir gegenwärtig in der Agrarpolitik eine Zeitenwende erleben. Geschichte könnte sich wiederholen. Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hat die Politik dem Umweltschutz zu wenig Bedeutung...

Die Redaktion empfiehlt

1.745.383 Wahlberechtigte in Bayern haben sich beim Volksbegehren Artenvielfalt eingetragen. Das vorläufige Ergebnis entspricht einer Beteiligung von 18,4 Prozent. Damit ist der Weg frei für einen...


Diskussionen zum Artikel

von Martin Schmid

Vieles ist richtig

Vieles der Vorkommentatoren kann ich mit einem Daumen hoch bestätigen. Allerdings bleiben die große Anzahl von Verweigern des Dialoges mit den landwirtschaftkritischen Organisationen die Antwort schuldig auf die Frage von Herrn Dr. Schulze Pals : Welches Rezept sie für die Zukunft der ... mehr anzeigen

von Martin Hofmann

Das funktioniert nicht

Entgegen den Aussagen der NGOs gibt es kein schwarz-weiß in der Landwirtschaft. Das eine ist richtig, das andere ist falsch? Selbst so genannte Umweltschützer sind sich nicht einig, soll man die bestehende Landschaft erhalten oder soll man sich die Natur selbst überlassen. Zusätzlich ... mehr anzeigen

von Walter Bauer

Keine Zukunft für die Landwirtschaft

Was wir erleben, sind die Auswüchse unserer satten Wohlstandsgesellschaft. Zu glauben, die NGO`s würden ihre Forderungen bei einer Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft auf einen realistisches Mass reduzieren, halte ich für naiv. Es tummeln sich viel zu viele Ahnungslose in diesem ... mehr anzeigen

von Susanne Werner

Pakt für Landwirtschaft in SH

Der Bauernverband SH hat dem Minister einen Pakt für Landwirtschaft, Klima und Umwelt vorgeschlagen. Dieser hat den Vorschlag aufgenommen, das zweite Treffen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen findet demnächst statt. Es geht, am besten aber selbstbestimmt!

von Gerhard Steinhauer

Volksbegehren in Bayern

Jahrzehnte lang haben unsere Bauernvertreter dafür gesorgt, dass wir Landwirte unsere Produktion steigern. Wachse oder weiche, Massentierhaltung, Monokulturen, Umstellung auf Gülle, sind einige dieser Maßnahmen. Das Tierwohl blieb oft auf der Strecke, wie z. B. völlig unchristliche ... mehr anzeigen

von Werner Robin

Sollte das die Lösung sein?

Auf die NGO`s zugehen, mit ihren überzogene Forderungen (vielleicht nicht alle Forderungen). Das kann man machen, aber man muss nicht erwarten das diese irgentwann mal zufrieden sind. Sie verlören ihre Daseinsberechtigung, ihren Zuspruch, ihre Spenden und vor allen verlöre eine ... mehr anzeigen

von Peter Held

Runter von den Bäumen und rein in die Zivilgesellschaft

Ja, es muss geredet werden mit allen gesellschaftlichen Gruppen, auch wenn es manchmal schwer fällt. Die Landwirt sollten intensiv nach Ansprechpartnern suchen, überall - einige Kollegen haben ja schon Beispiele in den Kommentaren geliefert. Der Konfrontationskurs und die Opferhaltung ... mehr anzeigen

von Heinrich Vinnemann

Lies nach bei Brecht

Wir stecken als Landwirte in einer Falle und Sackgasse aus der ich keinen Ausweg mehr sehe, da die Gegner der konventionellen Landwirtschaft keinerlei Interesse an einer wirtschaftlichen Landwirtschaft haben. Sie sitzen auf einem hohen moralischen Ross und Blicken auf uns erbärmlichen ... mehr anzeigen

von Thomas Folger

Keine Zuversicht mehr

Seit gut 30 Jahren mache ich das nun schon bewusst mit: es werden neue Forderungen auftgestellt, jedes mal heißt es: wir müssen auf die Kritiker zugehen. Die nutzen das nur schamlos für eigene Interessen aus. Und was heute vorgeschrieben wird, ist morgen Standard und wird übermorgen ... mehr anzeigen

von Thomas Folger

Keine Zuversicht mehr

Seit gut 30 Jahren mache ich das nun schon bewusst mit: es werden neue Forderungen auftgestellt, jedes mal heißt es: wir müssen auf die Kritiker zugehen. Die nutzen das nur schamlos für eigene Interessen aus. Und was heute vorgeschrieben wird, ist morgen Standard und wird übermorgen ... mehr anzeigen

von Michael Lechner

Auf die regionale Ebene runterbrechen

Liebe Leute, wir müssen aufhören den billigen Mallorcaflug gegen Ammoniakemmisionen aus den Ställen Gegenzug rechnen. Natürlich fehlt in der Debatte in weiten Teilen der Bevölkerung der Sachverstand aber wir haben auch Nachholbedarf. Ich habe einige interessante Gespräch auf ... mehr anzeigen

von Hans Hinrich Hatje

Kein vorauseilender Gehorsam

Ich halte nichts davon, quasi im vorauseilenden Gehorsam den auf wenig Sachverstand begründeten Naturschutzforderungen (Volksbegehren zum Artenschutz in Bayern u.a.) nachzugeben. Konventionelle Landwirtschaft wird sonst endgültig ins Abseits gedrängt, wo sie nicht hingehört. Ich ... mehr anzeigen

von Benedikt Haerlin

Zeitenwende, aber richtig

Ein bemerkenswerter Kommentar! Wenn Bauern auf NGOs zugehen, dann sollte es erst mal um die Frage gehen wo die Gemeinsamkeiten liegen: Bei der Perspektive im Naturschutz, der Kulturlandschaft, der Rolle der Landwirte in der Landwirtschaft 4.0, dem ländlichen Raum, der für unsere Kinder ... mehr anzeigen

von Klaus Oltmann

Frage der Sichtweise

Seht es doch mal positiv. Über 80 % der Bevölkerung ist gegen diesen Wahnsinn. Die ganzen Organisationen haben nur ein Ziel: Spendengelder zu generieren. Wir sollten öfters mal nein sagen: Nein zu Tierschutzlabel, nein zu Genfrei, und viele andere schwachsinnige Dinge. Wir sollten ... mehr anzeigen

von Klaus Oltmann

Frage der Sichtweise

Seht es doch mal positiv. Über 80 % der Bevölkerung ist gegen diesen Wahnsinn. Die ganzen Organisationen haben nur ein Ziel: Spendengelder zu generieren. Wir sollten öfters mal nein sagen: Nein zu Tierschutzlabel, nein zu Genfrei, und viele andere schwachsinnige Dinge. Wir sollten ... mehr anzeigen

von Wolfgang Schuchard

Woher nehmen Sie diese Zuversicht?

In vielen Punkten muss ich dem Kommentar von Herrn Dr. Schulz Pals zustimmen. Sie schreibne aber: "Wenn die Bauern auf die NGO zugehen und Kompromisse anbieten, dann dürfen, dann müssen sie gleiches auch von den Umwelt- und Tierschutzverbänden erwarten." Woher nehmen Sie diese ... mehr anzeigen

von Kirsten Wosnitza

Realistischer Kommentar

Man kann nur hoffen, dass es denen gelingt die Bauern wieder von den Bäumen zu holen, die sie zuvor ganz bewusst zwecks Aufbau von Feindbildern hinaufgetrieben haben. Das gilt nicht nur für Verbände und Politiker, sondern auch für die landwirtschaftliche Presse. Sonst wird es noch ... mehr anzeigen

von Thomas Bröcker

Richtiges und Falsches

Richtig ist, dass die nicht demokratisch gewählten Kräfte der Politik in vielen Dingen das Heft des Handelns aus der Hand genommen haben. Richtig ist auch, dass in Verbindung mit der Macht der Medien, viele der jetzigen Forderungen relativ ungeprüft bezüglich ihrer Sinnhaftigkeit in ... mehr anzeigen

von Eckehard Niemann

Dank und Hochachtung für diesen Kommentar!!

Einen Freund (auch der Bauern) erkennt man nicht daran, dass er einem nach dem Munde redet - sondern gerade in Krisen daran, dass er einem auch unbequeme Wahrheiten sagt. Das hat der TOP-AGRAR-Chefredakteur getan - dafür Dank und Hochachtung!!

von Heinrich Albo

Herr Dr. Schulze Pals

hat den allgemeinen Mainstream sehr gut beschrieben....nachdenklich macht mich jedoch das auch ein Chefredakteur von Top Agrar diesen anschließt und auch davon aus geht das die Landwirtschaft alles falsch macht! Dem ist nicht so ! Fast alle aktiven Landwirte analysieren die politische ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Herr Albert Maier,

So muss es gemacht werden !

von Phillip Brändle

Respekt...

... für diesen offenen und erlichen Kommentar der in meinen Augen die Situation in vielen Punkten sauber anslysiert und viele richtige Empfehlungen gibt!

von Albert Maier

Zeit für einen radialen Kurswandel?

Ja! Der DBV muss endlich die Kompetenzführerschaft in agrarischen Themen zurückerlangen. Dazu muss das Hauptamt strategisch neu aufgestellt werden. Anstatt dieses mit dem altbackenen Situationsbericht des DBV mit anschließendem Einkommenskatzengejammer zu beschäftigen, muss das ... mehr anzeigen

von Thomas Blöthner

Ein Pakt mit dem Teufel

Genau dafür würde ich das ganze halten. Mit diesen Leuten kann man weder diskutieren noch gemeinsam Kompromisse finden. Sie verlieren ihr Endziel nicht aus den Augen, nämlich Deutschland an die Wand zu fahren ! Das erleben wir im Moment in allen gesellschaftlichen Bereichen, die ... mehr anzeigen

von Heinrich Roettger

Der Vergleich hinkt gewaltig!

Nirgens in Europa sind die Nahrungsmittel für den Verbraucher so günstig , wie in Deutschland.Das wird auch bald für die Label Produkte bei Aldi und Lidel gelten. In anderen Ländern , wie den Niederlanden sind die Natur und Tierschützer Realos und keine Fundis , wie in Deutschland.

von Klaus Müller

Die Meinungshoheit erringen !

Die A R D hat sich eine Gebrauchsanweisung schreiben lassen. Ein " Framing-Manual " Darin wird genau beschrieben welche Worte oder Formulierungen man benutzen sollte, um die Meinung zu beeinflussen. Sozusagen ein Propaganda Handbuch. Einfach mal eine Suchmaschine fragen

von Heinrich Albo

Die Finanzierung ist doch ganz einfach...

Der Staat erhebt eine "Art EEG Umlage "auf ALLE Lebensmittel und garantiert allen Landwirten die ihren Schweinestall für "Tierwohl" Stufe 1umbauen einen festen Aufpreis für 20 Jahre um 20 Cent beispielsweise pro kg Schlachtgewicht und fertig.... Dann schauen wir mal wie lange der ... mehr anzeigen

von Johann Schneider

Alte Männer

Die alten Männer vom Bauernverband kommen in der Öffentlichkeit nicht gut rüber.lieber mit jungen intelligenten Frauen probieren

von Lars Henken

Wird nicht passieren....

Für mich liest sich ihr Vorschlag so, dass wir Bauern von den NGOs zu Kreuze kriechen und uns deren Gnade ausliefern sollen. Es geht der Masse dieser NGOs doch gar nicht darum die Landwirtschaft zu verändern. Es geht darum Spenden zu generieren und dafür braucht man Skandale. Diese ... mehr anzeigen

von Gregor Grosse-Kock

Steh auf Bauernverband

Der oder Unser Interessenvertreter sollte mal Mitarbeiter beschäftigen, die nicht nur plappern und reagieren, sondern auch mitteilen und kommunizieren. Dazu gehören jüngere und keine alten Sesselrücker.

von Wilhelm Grimm

"Offensive Nachhaltigkeit", das Lieblingskind der Westfalen, auch von topagrar,

ist ein Flop. Das Geschäftsmodell der Spendenmaximierung der grünen Seilschaften braucht den Streit ebenso wie die alternativen Bauernverbände auch. Unsere Öffentlichkeitsarbeit ist schlecht. Aber die Sonne scheint, ich muss arbeiten.

von Jürgen Middelhoff

Zugehen auf die NGOs

Wir sollten uns schon überlegen mit wem wir uns zum Dialog an einen Tisch setzen, wie soll ein Kompromiss mit PETA oder anderen Tierrechtsorganisationen aussehen deren erklärtes Ziel ist die Tierhaltung,auch die Hobby-und Freizeithaltung, komplett abzuschaffen? Auch mit anderen ... mehr anzeigen

von Martin Reinecke

Völlig an der Praxis vorbei...

Habt Ihr Euch dieses Volksbegehren mal durchgelesen?? Einige Forderungen sind schlichtweg nicht zu erfüllen. Keine Grünlandpflege nach dem 15.03. Keine Mahd vor dem 15.06. Hallo? Entscheidend ist das Wetter... So ein Nonsens darf nicht in dieses Gesetz. Was sagte die bayrische ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Ein

Kommentar beim LEH aufgrund der geforderten höheren Umweltleistungen erhöhen wir unsere Nahrungsmittelpreise bei der Hälfte der Produkte um 30% . Diese sind klar gekennzeichnet und mit dem Zukunftslabel deklariert. Beweisen Sie durch ihren Einkauf, dass sie die Lebengrundlage von ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Kommentar

Ich sehe da vieles anders wie Dr. Schulze Pals in seinem Kommentar. Unsere LW braucht sich aufgrund ihrer nachhaltigen Entwicklung (Investitionen,Tierwohl,GVO,DvO etc.) in den letzten Jahren überhaupt nicht und vor niemanden zu verstecken,und es besteht überhaupt kein Grund die Grünen ... mehr anzeigen

von Jörg Meyer

Weg mit den Subventionen

dann wird das mit den NGOs und anderen die an die Geldquellen wollen weniger! Ferner wird ein Stück Druck von der Fläche genommen, weil Mitnahmeeffekte und versteckte Arbeitslosigkeit verschwinden. Es werden Flächen Brachfallen ohne das dafür bezahlt werden muss! Hin zu ... mehr anzeigen

von Hans-Gottfr. Gresshöner

Neue Verbündete??

Herr Dr.Schulze Pals,wenn die neuen Verbündeten merken,dass das "Bienenretten" Geld kosten und vor allem die persönliche Bequemlichkeit einschränken kann,werden sie wohl genauso schnell wieder "abkühlen" wie sie sich vor dem Volksbegehren echauffiert hatten.

von Werner Kriegl

Atomkraft

Wir sind die neue Atomindustrie für die Grünen und NGO´s! Die werden solange "Kompromisse" mit uns Konventionellen schließen bis zur "Endabschaltung"...

von Andreas Gerner

Rekord

Ist der Rekordwert von 18,4% ein Zeichen dafür, wie viel Zustimmung der Gesetzesvorschlag fand? Wohl eher Beleg dafür, dass es besser als je zuvor gelungen ist, den Wähler zu betrügen. Skandalös, dass ausgerechnet der griffige Slogan "rettet die Bienen" gewählt wurde, obwohl das ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Angriff ist die beste Verteidigung!

Ich erlaube mir jetzt im Discounter oft genug die Frage ob der/die beim Volksbegehren unterschrieben hat. Bei einem Ja wünsche ich ihm das ihm jeder Bissen im Halse steckenbleiben soll. Denn was sucht der im Discounter dann das billige Schnitzel. Dann soll er doch bitte auch so ... mehr anzeigen

von Klaus Müller

Wenn das Schaf mit dem Wolf an einem Tisch sitzt,

wo findet man dann den Kompromiss? Wer von der Apokalypse lebt, hört der irgendwann mit seinen Forderungen auf? Oder begibt man sich in eine Spirale, aus der es kein Entrinnen gibt, solange die wahre Volksabstimmung, die täglich im Supermarkt stattfindet, ignoriert wird?

von Klaus Müller

Wenn das Schaf mit dem Wolf an einem Tisch sitzt,

wo findet man dann den Kompromiss? Wer von der Apokalypse lebt, hört der irgendwann mit seinen Forderungen auf? Oder begibt man sich in eine Spirale, aus der es kein Entrinnen gibt, solange die wahre Volksabstimmung, die täglich im Supermarkt stattfindet, ignoriert wird?

von Stephan Ruth

Es wird kein Ende geben.

Man sieht bei dem Volksbegehren, wie einfach sich der unwissende Bürger manipulieren und instrumentalisieren lässt. Die Gespräche mit den Grünen und NGO`s wird die Landwirtschaft nicht weiter bringen. Denn diese Gruppen werden nicht aufhören, irgendwelche Forderungen zu stellen, bis ... mehr anzeigen

von Thorben Boysen

... wenn Konsumenten spüren, was Konsumieren bedeutet...

.. wird es ihnen selbst zu unbequem. Grundsätzlich ist doch der Ausgang einer solchen Unterschriftenaktion nicht verwunderlich. Wer stellt sich schon dagegen, wenn es oberflächlich heißt für etwas Gutes zu stehen und seinen Namen auch dafür herzugeben. Dass aber eine Unterschrift ... mehr anzeigen

von Anton Obermeier

Volksbegehren

und Wahlerfolge der Grünen zeigen doch wie gut das Thema Landwirtschaft funktioniert. Die werden einen Teufel tun und zu Kompromissen bereit sein. So lange es konventionelle Landwirtschaft gibt wird sie von Stimmen- und Spendensammlern an den Pranger gestellt werden, und wenn dann alle ... mehr anzeigen

von Hans Nagl

Sehr gut .

Auf den Punkt gebracht.

von Willy Toft

Wenn man die Bevölkerung so einfach manipulieren kann, ohne dass sie die Konsequenzen....

richtig abschätzen kann, dann haben wir in der Tat zukünftig bald ganz andere Probleme! Mit einer einfachen Fragestellung, den Hebel der guten Fachlichen Praxis umzulegen oder lahmzulegen, zeugt von der Arroganz der Unwissenden, die eine Bevölkerungsgruppe ins Abseits stellen wollen, ... mehr anzeigen

von Matthias Zahn

Verantwortung übernehmen

Wir Bauern werden in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen müssen. Die reine Einhaltung gesetzlicher Standards wird nicht mehr genügen. Die gesellschaftlichen Veränderungen sind klar erkennbar. Je länger wir uns dagegen wehren umso härter werden sie uns treffen und umso gnadenloser ... mehr anzeigen

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