Düngeverordnung: 20%-Abschlag soll betriebsbezogen gelten

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) will am 20%-Abschlag bei der Stickstoffdüngung in den roten Gebieten festhalten. Er soll aber nicht auf den einzelnen Schlag, sondern auf den gesamten Betrieb bezogen gelten. Außerdem sind Ausnahmen für Grünland und für extensiv wirtschaftende Betriebe geplant.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat Alternativen zur bisher geplanten Verschärfung der Düngeverordnung erarbeitet. Dem Vernehmen nach will das Ministerium zwar an dem von der Europäischen Kommission geforderten 20%-Abschlag vom Bedarf bei der Stickstoffdüngung in den roten Gebieten festhalten. Die Vorgabe soll nach seinen Vorstellungen jedoch nicht mehr schlagbezogen, sondern im Durchschnitt der Flächen eines Betriebes umgesetzt werden müssen. Zudem sollen nach dem Vorschlag des Agrarressorts Betriebe, die im Durchschnitt der Flächen in den roten Gebieten nicht mehr als 170 kg Gesamtstickstoff je Hektar ausbringen, sowohl von dem 20%-Abschlag als auch von der geforderten schlagbezogenen Obergrenze für organische Düngemittel in Höhe von 170 kg N/ha ausgenommen werden. Auch für Grünland sollen die beiden Verpflichtungen nicht gelten.

Weitere Ausnahmen beim Verbot der Herbstdüngung

Darüber hinaus soll es Ausnahmen vom bislang vorgesehenen Verbot der Herbstdüngung bei Winterraps und bei Zwischenfrüchten in den roten Gebieten geben. Dem BMEL zufolge soll eine Düngung zulässig sein, wenn gemäß Nmin-Probe nur ein bestimmter Umfang an Stickstoff je Hektar pflanzenverfügbar ist. Schließlich will man für alle Gebiete erreichen, dass Flächen, die Beschränkungen der Stickstoffdüngung unterliegen, in die Berechnung der N-Obergrenze von 170 kg im Betriebsdurchschnitt einbezogen werden können.

Mittwoch beraten Bund und Länder wieder

Die Bundesregierung will Anfang Juni der EU-Kommission ein kompromissfähiges Angebot vorlegen. Für diesen Mittwoch hat Ressortchefin Julia Klöckner ihre Länderkollegen nach Berlin eingeladen, um darüber zu beraten. Die Länder hatten das bisherige Vorgehen des Ministeriums in der Auseinandersetzung mit der Kommission scharf kritisiert und beklagt, dass sie nicht einbezogen worden waren. In der vergangenen Woche fand bereits eine Zusammenkunft der zuständigen Abteilungsleiter im BMEL und den Agrarressorts der Länder statt. Dem Vernehmen nach hat sich dabei noch kein eindeutiges Meinungsbild zu den Vorschlägen aus Berlin ergeben. Sollte sich dies bei der Zusammenkunft der Minister in dieser Woche ändern, müsste das BMEL der Position noch zustimmen, mit der die Bundesregierung in Brüssel in die Verhandlungen gehen will.

Grüne wollen Tierhaltung generell an die Fläche binden

Unterdessen haben die Grünen am vergangenen Freitag ihren Antrag „Grundwasser schützen, Überdüngung stoppen“ in den Bundestag eingebracht. Darin wird gefordert, die von der EU-Kommission geforderten Verschärfungen der Düngeverordnung unverzüglich umzusetzen. Insbesondere in den stark belasteten roten Gebieten müsse die Bundesregierung schnellstmöglich eine gute Wasserqualität sicherstellen. Für unerlässlich halten die Grünen, die Tierhaltung in Deutschland generell an die Fläche zu binden und den Viehbestand auf ein umweltverträgliches Maß von maximal 2 Großvieheinheiten (GVE) pro Hektar zu reduzieren. Begrenzt werden müsse ebenfalls der zu hohe Einsatz von Mineraldünger. Zudem müsse die Regierung dafür Sorge tragen, dass die Nährstoffströme realitätsgetreu bilanziert würden und echte Transparenz über die Nährstoffströme geschaffen werde. Schließlich sei eine umweltfreundliche Landwirtschaft zu fördern, die zur Reduzierung der Stickstoffeinträge beitrage.

CDU will Tierhaltung besser in der Fläche verteilen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kees de Vries forderte im Bundestag eine sachliche Diskussion zur Lösung des Nitratproblems im Grundwasser. Die pauschale Forderung nach Abbau der Tierbestände und einer flächengebundenen Tierhaltung hält er dabei für „unsinnig“. Stattdessen müsse es darum gehen, regional hohe Viehdichten durch eine bessere Verteilung der Tierhaltung in der Fläche zu reduzieren. Eine wesentliche Voraussetzung dafür sei jedoch, dass Stallbauten in vieharmen Regionen ermöglicht würden. „Mit einer pauschalen Anti-Massentierhaltungspropaganda wird das nicht zu schaffen sein“, sagte de Vries in Richtung der Grünen. Der CDU-Politiker rief dazu auf, gemeinsam mit der Landwirtschaft Konzepte zur Reduzierung der Nitratbelastung zu erarbeiten. Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass ein Teil der gegenwärtigen Probleme durch Fehler der Landwirtschaft in der Vergangenheit verursacht würden. Vieles habe sich seither verbessert, weil neue Erkenntnisse in die Bewirtschaftung eingegangen seien. „Auf diesem Weg müssen wir weitergehen“, sagte de Vries.

FDP wittert „blanken Populismus“

Als „blanken Populismus“ bezeichnete der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Gero Hocker, die düngepolitischen Vorstellungen der Grünen. Er warf ihnen vor, „pauschal und ohne jede faktische Fundierung die Landwirtschaft in eine Ecke zu stellen“. Landwirtschaftsministerin Klöckner hielt Hocker erneut vor, sie verhandele in Brüssel über eine erneute Novellierung der Düngeverordnung, könne aber noch nicht einmal Fragen zur aktuell gültigen beantworten. Dies gelte für die Entwicklung des Transports von Wirtschaftsdünger aus Tierhaltungs- in Ackerbauregionen in den vergangenen Jahren. Gerade in dieser Frage liege jedoch ein wesentlicher Ansatz für praxisgerechte Lösungen, um die Nährstoffe dort einzusetzen, wo sie gebraucht würden. „Wer wirklich sauberes Trinkwasser will, muss die Probleme dort lösen, wo sie bestehen“, so Hocker. So könne etwa die Landwirtschaft ihren Beitrag leisten, indem wertvoller Naturdünger aus Tierhaltungsregionen in Ackerbauregionen transportiert werde. Notwendig seien Ausnahmen von Regelungen der Düngeverordnung für Betriebe und Regionen, die keine problematischen Nitratemissionen verursachten, um so Anreize zur besseren Verteilung des vorhandenen Wirtschaftsdüngers zu schaffen, forderte Hocker.

SPD hält mehr Transparenz für nötig

Der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Spiering, hat mehr Transparenz im Düngerecht gefordert. Ein Ziel der anstehenden Änderungen müsse sein, dass künftig alle betroffenen Behörden, von den Bereichen Düngung und Wasser bis Kataster und Bauen, über Bundesländergrenzen hinweg automatisch und digital ihre Daten miteinander abgleichen sollten. Dies sei bisher nicht der Fall. „Es kann nicht länger sein, dass alle Behörden fleißig die relevanten Daten nach Brüssel übermitteln, aber bei uns die linke Hand nicht weiß, was die andere Hand tut“, kritisierte Spiering. Erst wenn alle Daten bei allen verfügbar seien, könne im Einzelnen bestimmt werden, „wie man vor Ort die Nitratbelastung reduzieren kann“. Dies stärke die Glaubwürdigkeit gegenüber der Europäischen Kommission und könne „die Wertschätzung für rechtschaffende Landwirte“ wieder wachsen lassen. Die geforderte Anpassung der Düngeverordnung muss dem SPD-Politiker zufolge auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgen. Die gebotenen Neuregelungen reichten von einer Meldepflicht der Betriebe bis zu einem „realistischen und ehrlichen Düngebedarf je nach Kultur und natürlicher örtlicher Beschaffenheit“. Dabei dürfe Grünland nicht als „Gülleentsorgungsstätte“ missbraucht werden. Zudem müsse es für Regionen mit einem niedrigen Viehbesatz attraktiver werden, statt mineralischen organischen Dünger aufzunehmen. Voraussetzung dafür sei, dass auch der Handel mit Mineraldünger in der Bilanzierung erfasst und kontrolliert werde. Dies sei mit einfachen digitalen Angeboten leicht zu organisieren.

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Stefanie Awater-Esper

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von Jerome Gennen

Und wenn die Ausgangshypothese nicht stimmt?

Versuchsdaten zeigen, dass im Grünland die Nitratbelastung höher ist wenn Kunstdünger gestreut wird oder die reduzierte organische Düngung mit Kunstdünger ergänzt wird, so wie es in gefährdeten Gebieten angeraten wird. Deshalb wundert es mich nicht zu lesen, dass in Dänermark die Nitratbelastung gesunken ist nachdem die Begrenzung des organischen Stickstoffs aufgehoben wurde! Statt die Landwirte zu verpflichten den organischen Dünger abzugeben und ihnen zu erlauben Kunstdünger ergänzend zu streuen würde man besser genau so vorgehen wie die Dänen! Es gibt natürlich auch dann sicher ein "gesundes Mass" denn Überdüngung ist immer falsch!

von Klaus Fiederling

Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit (Einstein)

...Unlängst medial diskutiert hat die besorgniserregende Keimbelastung eines Brunnenbesitzers diesen zu eigenständigen Nachforschungen veranlasst. Er gelangte schlussendlich zu der (vielleicht überraschenden?) Feststellung, dass marode, erheblich undichte Abwasserleitungen in seinem Einzugsgebiet dafür verantwortlich zeichneten. Die Ursache war enttarnt, ohne dass dabei unsere in Richtung Bauern statthaft unaufhörlich fingerzeigenden Wasserwerker sich tatsächlich noch ihrer Hauptschuld entziehen konnten. Ein EINZELFALL!? - Wohl eher nicht! // Nehmt endlich auch unsere Wasserwerker in die Pflicht! Akzeptiert nicht fortwährend solche fatalen, schon bösartig anmutenden Ablenkungsmanöver-Spielchen! // Ist im dringend notwendigen Anhang der EU-Kommission seitens Herrn EU-Umweltkommissar Karmenu Vella überhaupt schon vorgesehen, BEDARFSGEMÄSS u.a. auch die „Einheitsbedingungen des Deutschen Getreidehandels“ rigoros anzupassen!? Man wirbt im Bauernumfeld perfiderweise sogar mit der installierten Einrichtung modernster Probenehmer kombiniert mit der dafür notwendigen Laborausstattung, wo zeitnah die Analysewerte unseres Getreide erfasst werden können -eng definiert selbstredend, Anm.d.Verf.- um den einzelnen Bauern ehestmöglich auf die empfindlichen Abschläge auf jenen imaginären nachfolgenden Getreideabrechnungen einstimmen zu können. DAS(!), hochverehrte Frau Klöckner, ist die Kehrseite administrativer Regelungswut, die alleinig unsere Bauernstuben erreicht, die vor- und nachgelagerte Agrarindustrie indessen betriebswirtschaftlich -offenbar agrarpolitisch wollentlich forciert- vollkommen abgekoppelt von den Ehrfurcht gebietenden Realitäten der von Scheuklappen geprägten Agrarpolitik unsere ohnedies mickrigen Bauernmargen noch weitaus nutzbringender in den jeweiligen Bilanzen bald gänzlich vereinnahmen lässt. // Die neuen Backqualitäten werden schließlich auch an der Ladentheke ankommen, insofern besteht eine Verbraucheraufklärungspflicht, dass sich letztere mit den Reformergebnissen zwangsläufig zu arrangieren haben. Die Liste derzeit bereits erlaubter ca. 500 Backhilfsmittel wäre ebenso auf den Prüfstand zu stellen, wie man derzeit zäh beharrlich die DüV der Bauern mehr und mehr verschärft, ein 20%iger gießkannenartiger Abschlag ist auch hier rigoros durchzusetzen PER VERORDNUNG von heute auf morgen, so wie man analog hierzu im Bauernumfeld ein Anwenderverbot rechtsverbindlich ad hoc durchzusetzen weiß (siehe hierzu z.B. Zuckerrübensaatgut),...etc.pp.! // Diesen Zusammenhängen können sich schließlich bei derart fester Entschlossenheit auch nicht unsere „Finanz-Philanthropen“ an der MATIF mit ihren dato willkürlich festgeschriebenen Qualitätsstandards entziehen, hier muss schleunigst angepasst und entsprechend bereinigt werden, ohne Wenn und Aber! - EU-WEIT meint und definiert hier auch EU-WEIT(!) und nicht nur einsam innerhalb deutscher Grenzen! // Die wichtigste agrarpolitische Forderung überhaupt: Wo steckt eine schleunigst notwendige Abkehr vom jährlichen Monokulturenanbau fest? Hier krankt es wirklich an allen Ecken und Enden! Schlussendlich mit den extrem ruinösen Auswirkungen auf vielen unserer Bauernhöfe, dass die meisten Bewirtschafter auf diesen Flächen gegenwärtig nicht mehr erfolgreich wirtschaften können. // Vielleicht zäumt man nicht ständig das Pferd von hinten auf und schafft nunmehr die zunächst unverzichtbar tragenden Fundamente, bevor hierauf ein äußerst wackeliger administrativer Protzbau pfeilschnell aus dem Boden sprießt, von Bauernelend gespeist...!?

von Steffen Harms Harms GbR

Und wieder

einmal hat uns die Politik im Stich gelassen.....

von Bernd Keil

Dänemark?!? seit 2016 >200 kg/ha N

wer einem Hochleistungssportler 20% seiner Energie/Kalorien entzieht macht ihn schwach und lässt ihn iwann verhungern. Dänemark hat 20 Jahre dasselbe bewiesen und seit 2016 die N Grenzen aufgehoben weil es genau das Gegenteil bewirkt hat. Die Auswaschungen sind gestiegen, Qualitäten gesunken Warum ist DK in der EU? warum haben die andere Anforderungen als wir? Ich denke wir sollen alle gleich behandelt werden?

von Eike Bruns

Also beim überfliegen gibt es folgenden Eindruck:

CDU macht sich für Grün hübsch, Grün bleibt beim Populismus stecken wie die AFD, die SPD verabschiedet sich so langsam von einer ernst zu nehmenden Partei. Nur die FDP zeigt Realitätssinn. Laut Nährstoffbericht gibt es in Niedersachsen einen Organik Anfall von rund 125 kg ha Gärrest, Gülle, Mist, HTK etc. also wenn wir denen den Dünger bringen die uns das Getreide liefern (Ost Niedersachsen) dann fehlt schon mal richtig was am Entzug von z.B. Weizen oder Raps. Warum nicht mal über eine Deckelung nachdenken 100 kg Zukauf Mineralisch pro ha in Niedersachsen vielleicht wäre man im Osten ja bereit mehr Organik aufzunehmen.

von Stefan Brockhausen

Biolobby?

Bei den extensiven Betrieben mit Düngung von weniger als 170 kg/ha Gesamt-N sind auf jeden Fall alle Biobetriebe dabei, da sie aufgrund der geringen Erträge gar nicht so viel düngen müssen. Meines Erachtens ist aber gerade bei Biobetrieben die N-Auswaschung hoch, weil sie nur über die Fruchtfolge (Leguminosen) oder über organische Dünger düngen. Die N-Wirkung setzt dann oft unkontrolliert ein, wenn gar kein Nährstoffbedarf vorhanden ist. Ob eine 20-prozentige Absenkung der Düngung die Grundwasserqualität positiv beeinflussen würde, wenn trotzdem noch Winterweizen nach Kleegras angebaut wird, ist aber auch fraglich...

von Stefan Brockhausen

Biolobby?

Bei den extensiven Betrieben mit Düngung von weniger als 170 kg/ha Gesamt-N sind auf jeden Fall alle Biobetriebe dabei, da sie aufgrund der geringen Erträge gar nicht so viel düngen müssen. Meines Erachtens ist aber gerade bei Biobetrieben die N-Auswaschung hoch, weil sie nur über die Fruchtfolge (Leguminosen) oder über organische Dünger düngen. Die N-Wirkung setzt dann oft unkontrolliert ein, wenn gar kein Nährstoffbedarf vorhanden ist. Ob eine 20-prozentige Absenkung der Düngung die Grundwasserqualität positiv beeinflussen würde, wenn trotzdem noch Winterweizen nach Kleegras angebaut wird, ist aber auch fraglich...

von Wolfgang Schuchard

Falsche Überschrift

Aus meiner Sicht ist das Wesentliche der Meldung, dass der 20%-Abzug in Roten Gebieten unter 170kg N-Düngung nicht gelten soll. Das ist mir neu. Ich wusste bisher nicht, dass extensiv so definiert wird.

von Markus Everwand

20% Betriebsbezogen

Verstehe ich das richtig, liegt ein Teil der Flächen im roten Gebiet, muss ich auf allen Flächen 20% weniger düngen. Oder darf ich dann auf allen Flächen normal düngen. Bei ersterem wäre das eine sehr starke Verschärfung.

von Willy Toft

Wenn Theoretiker sich in der guten fachlichen Praxis einmischen, kann es nur Verlierer geben!

Wer zuviel Tiere auf dem ha hat, muss Nährstoffe abgeben! Das machen wir doch schon alles, und die Pflanzen müssen ernährt werden. Da besteht anscheinend noch eine große Diskrepanz zwischen den Protagonisten! Das Mess- Netz ist ist auch ein Dilemma für DE.

von Bernd Müller

Warum?

Soll es Ausnahmen für Grünland und extensive Betriebe geben? Das zeigt doch mal wieder mit welcher fachlichen Inkompetenz gehandelt wird...

von Guenter Loefflad

Wintergerste

Was macht man dann mit dem Anbau der Wintergerste nach Weizen. Vor allem wenn das Stroh noch auf dem Feld bleibt. Ohne Herbstdüngung geht das ?

von Wilhelm Grimm

Bevor wir Bauern überhaupt etwas tun können,

müssen die Schummeleien um die roten Gebiete, die Ungereimtheiten der Messstellenauswahl und die Überprüfung der Messstellenergebnisse abgeschlossen sein. Das verläuft anscheinend alles im Nirwana. Motto: Bauern sind dumm und können über den Tisch gezogen werden.

von Gerd Uken

Dann sind die in den Niederlanden

Auchvfachlich Inkompetent? Dort hat man die Degoration- auf Grünland 250 kg. Sperrfristen sind dort aber auch länger. Das ganze muss man Gebietsspezifisch und von der Bodenart abhängig sehen. Es ist ja wohl unbestreitbar das ein Maisstandort aufm Acker anders gedüngt wird als auf einem Sandboden.

von Christian Aukamp

Die neuen Verschärfungen der DV

sind fachlich widersinnig, paradox! Die Politik hat für sich -theoretisch- eine Lösung gefunden. Praktisch wird man in ein paar Jahren feststellen: es hat weder der Natur noch den Bauern geholfen ! Die neue extreme Bürokratisierung hat sehr viele (klein)bäuerlichen Existenzen vernichtet, eine neues Bauernsterben in Gang gesetzt!

von Bernd Croonenbroek

Liebe Top Agrar

Warum zeigt Ihr immer ein Güllefass wenn es um Überdüngung geht ??? Als wenn Gülle etwas mit den 20 % Abzug zu tun hätten !!! Ihr macht es so wie die anderen Medien, die zeigen bei Überdüngung und Nitrat immer einen Bauer der Gülle fährt um das ins schlechte Licht zu rücken !!! Bei der Überdüngung müsst Ihr einen Düngerstreuer mit KAS zeigen!!!!!!!!!

von Jens Geveke

...weil Grünland die Kultur ist, die mit Abstand am wenigsten N-Auswaschung hat, ganzjährig Bewuchs hat und ohnehin noch wesentlich mehr org. N verwerten könnte, wie gerade zugelassen (Derogation?). Das soll nicht heissen, dass ich die 20% in Ordnung finde, aber bei Grünland sind wir ohnehin schon bzgl orgN zu stark eingeschränkt.

von Bernd Müller

Warum?

Soll es Ausnahmen für Grünland und extensive Betriebe geben? Das zeigt doch mal wieder mit welcher fachlichen Inkompetenz gehandelt wird...

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