EU-Strafzahlungen drohen

Düngeverordnung: Merkel warnt vor unrealistischen Erwartungen Plus

Kanzlerin Merkel dämpft Erwartungen der Bauern, dass es bei der Verschärfung der Düngeverordnung noch Erleichtzerungen geben könnte. Die Strafzahlungen der EU seien sonst nicht abwendbar.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut vor unrealistischen Erwartungen an den Verhandlungsspielraum der Bundesregierung im Hinblick auf die anstehende Verschärfung der Düngeverordnung gewarnt. Man dürfe nicht den Eindruck erwecken, als habe man noch monatelang Zeit für wissenschaftliche Analysen, sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag.

Deutschland sei ebenso wie die anderen Mitgliedstaaten verpflichtet, die Anforderungen der...


Die Redaktion empfiehlt

Im Nachgang zum Agrargipfel schicken Bauernverband, „Land schafft Verbindung“ und andere Verbände der Kanzlerin einen Brief zur Umsetzung der Düngeverordnung.

Düngeverordnung

Regierung macht Tempo bei Dünge-VO

vor von Agra Europe (AgE)

Die Bundesregierung will eine zweite Klage der Europäischen Kommission wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie und damit drohende Strafzahlungen unbedingt vermeiden.

Bei der neuen Düngeverordnung kommt es vor allem auf die roten Gebiete an. Um diese treffsicher abzugrenzen, setzen einige Länder nun auf die Binnendifferenzierung.


Diskussionen zum Artikel

von Gregor Grosse-Kock

Nitrat

Warum machen wir nicht das Angebot, wie in Intensivberatungsgebieten N min nach der Ernte, im Frühjahr und bevor die Bestände Schließen, so kann genau gesagt werden was passiert! Es wird viel Geld gespart!! Und aus der 2 Säule gut zu machen von professionellen Probenehmer mit dem ... mehr anzeigen

von Hans Heiko Mohr

Kommende Wahlen

In den kommenden Wahlen wird die CDU dafür mit großer Sicherheit abgestraft,,, dann wird die AFD wieder Zugewinne verbuchen können, ob das besser ist bleibt fraglich.

von Josef Putz

Die Strafe wird wohl nicht abzuwenden sein, wenn die wahre Ursache für Nitrat nicht behandelt wird.

von Klaus Jensen

Bitte alle diese Petition Unterzeichnen

https://www.youtube.com/watch?v=CPoEuZxMjnI

von Bernhard ter Veen

Frau Dr Merkel

Die Thematik ist NICHT neu. Diese Regierung hatte Jahrelang Zeit um das Dillemma aufzuräumen und Klarheit zu schaffen. WAS , ausser Abzuwarten und den NGO´s und Lobbyistenverbänden das Feld zu bereiten, haben Sie getan um Rechtssicherheit und verbindliche Regeln zu schaffen ? NICHTS ... mehr anzeigen

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Behauptungen

Es wird immer von der Bundesregierung behauptet, dass bei einem weiter so bei der Düngeverordnung und damit einer Missachtung der Befehle aus Brüssel fast 1 Mio. Euro pro Tag an Strafe gezahlt werden müssten. Aber ist diese Behauptung richtig? - oder ist es einfach eine "Fake-Summe"?. ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Wasserschutzgebiete

Es muss doch langjährige Erfahrungen über Nitratverlagerungen geben. Wasserschutzzonen gibt es gefühlt schon ewig. Dort sollten doch Experten sitzen, die sagen können, warum welches Gebiet rot sein soll oder ist.

von Klaus Schneider

Grauenhaft !

Wenn Realpolitik die beste Wahlwerbung für die AFD ist wird mir Angst und Bange um Deutschland

von Klaus Jensen

Endlich mal 2 positive Kommentare hier.

Ich bin der Meinnung dass sich mittelfristig noch einiges ändern wird an der neuen DüVO. Die Schwächen des Messstellennetzes wurden von führenden Politikern bestätigt und es werden Klagen eingereicht werden. Wir werden weiter für die wahrheit und für unsere Landwirtschaft ... mehr anzeigen

von Dr. Willi Billau

Angie, Du hast es in der Hand:

Da Recht und Wahrheit Grundpfeiler unserer Demokratie sind, sollte man den Zustand erst herstellen bevor man Ordnungsrecht schafft und Strafmaßnahmen einführt. Mein Vorschlag: Angie redet mit ihrer langjährigen Weggefährtin der Flinten-Uschi und teilt ihr mit, dass wir noch Zeit für ... mehr anzeigen

von thies kruse

Dran bleiben

Es mag sein das einiges nicht mehr abzuwenden ist. Es gibt aber noch viel zu tun, das vor der neuen Düngersaison erledigt werden kann. Wenn Politik, Bauernverband und LsV sich bis zum 15 Januar einigen, bleiben noch 6 Wochen für die Umsetzung. Schachtkontrolle, Beurteilung der ... mehr anzeigen

von Franz Hofmann

Totaler Wahnsinn

Wenn diese Politik weitergeführt wird geht unser Bauernstand sowieso kaputt, am besten nach Russland auswandern. Dort ist Landwirtschaft wenigstens noch was wert!

von Michael Meyer

Unglaublich

Mit welcher Dreistigkeit Frau Merkel mit dem Thema umgeht. Es waren CDU geführte Minister, welche nur hoch belastete Messstellen der EU meldeten. Die Kanzlerin weiß das, ist aber unfähig dies zu korrigieren.

von Hans Spießl

Dexit

raus aus der EU wär sowieso das Beste. siehe England, spätestens wenn derzeitige Länder die uns viel Geld kosten wie Polen wo wir Betriebe Aufbauen mit EU gelder.... zu Nettozahler werden weil ihre Wirtschaft stärker wird bricht ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Der Deutsche Bauernverband hat

Ja den Eckpunktepapier schon zugestimmt!! Alleinvertretungsrecht in Anspruch genommen??

von Willy Toft

Wir sind nur von der Politik verschaukelt worden! Das kostet die Existenz vieler!

Wir werden auch nicht müde, denn was heizt uns mehr an, als diese Aussichtslose Situation, in der wir uns befinden! Da stellt sich ein "Experte", wie Herr Taube hin, und mutmaßt, woher die Nitrat- Fracht in den Boden- uns Grundwasserkörpern herstammt! Ohne, dass dieser den ... mehr anzeigen

von Matthias Bückner

Das wird wohl noch ein hartes Stück Weg, bis wir irgendwann wieder einen fähigen Bundeskanzler haben, der für das deutsche Volk einsteht! Davon kann ja jetzt in kleinster Weise die Rede sein. Der Wähler muss endlich aufwachen!!!

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