Vorschnell eingeknickt?

DüngeVO: WLV-Veredelungspräsident fordert Aeikens Rücktritt Plus

Hubertus Beringmeier vom WLV wirft Agrar-Staatssekretär Aeikens vor, bei der Düngeverordnung gegenüber Brüssel zu schnell eingeknickt zu sein und die verschärften Forderungen akzeptiert zu haben. Er fordert den Rücktritt des Beamten.

Weil Agrar-Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens nach Ansicht vieler Bauern bei der Düngeverordnung zu früh nachgegeben habe, müsse er zurücktreten. Das forderte Hubertus Beringmeier, der Vorsitzende des Veredelungsausschusses des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) kürzlich beim Kreisverbandstag Gütersloh in Rheda-Wiedenbrück.

„Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als die Meldung aus Berlin zum verschärften Grundwasserschutz kam. Ohne Abstimmung mit den Fachgremien und dem Berufsstand hat Aeikens die Segel gestrichen und Maßnahmen aus Brüssel akzeptiert, die einen Abbau der Tierbestände in Nordwestdeutschland mit der Brechstange zur Folge haben. Das war eine grandiose politische Fehlleistung. Der Staatssekretär sollte seinen Posten räumen“, schimpfte Beringmeier laut Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben in seiner Rede.

Beringmeier bewirtschaftet einen 180 ha Hof...

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Diskussionen zum Artikel

von David Ziegler

Aeikens bleibt sich treu

Aeikens ist der einzige Politiker der sich nicht nach dem Wind dreht: es war schon immer seine Mission die deutsche Landwirtschaft zu zerstören. In Sachsen-Anhalt waren es als erstes die Agrargenossenschaften, heute halt die komplette Landwirtschaft.

von Heinrich Steggemann

Querdenken

Wir brauchen praxistaugliche Antworten aus dem Landwirtschaftsministerium, die uns dabei helfen, die "Grundfutterleistung" bei der Düngung mit organischen Düngern noch weiter zu verbessern um gleichzeitig die Gabe von "Leistungsfutter" in Form von Mineraldünger weiter senken zu ... mehr anzeigen

von Hermann Kamm

Normalerweise müsten

wesentlich mehr Köpfe rollen!!!!!!!!!!!!!!! Aikens als alleinigen schuldigen hinstellen ist nicht gerechtfertigt. Wenn dann sollten alle Politiker zurücktreten die diesen Saustall verursacht haben!!!!!!!!!!!

von Hans Merk

Zurücktreten bei voller Pension

da wird sich Onkel Onko aber ärgern. Sündenbock gefunden, Ziel erreicht, weiter so Julia

von Anton Heukamp

Herr Aeikens versteckt sich hinter der EU, wie unsere Ministerin auch. Allen Ernstes hat der Staatssekretär neulich, als es mit Landwirten um die Novellierung der DüVO ging, zum Besten gegeben, dass wir Landwirte .."immer schon geklagt haben und es trotzdem immer weiterging...und ... mehr anzeigen

von Edelhard Brinkmann

Wo ist das Problem

Zwischenläger in die Ackerbauregionen und den Preis für das Produkt aus der Fleischerzeugung für den Erzeuger um 25% anheben und alles ist gut.

von Hans Nagl

Papiergülle !!!

Warum Schlagbezogenheit bei der Gülle Ausbringung ? Damit die Gülle nicht auf den Papier auf 100 km und mehr entfernte Pachtflächen auf den Papier kommt. Wer hat jetzt den Bürokratischen Irrsinn verursacht .

von Ansgar Tubes

Vorsicht, Herr Beringmeier!

Was hat denn in der Vergangenheit der DBV und der WLV dagegen unternommen? Mir ist nichts dergleichen bekannt, außer dass Ende März eine Kundgebung in Münster stattfinden soll, wenn das Kind schon im Brunnen gefallen ist. Wer mit der "Offensive Nachhaltigkeit" einen Schmusekurs mit den ... mehr anzeigen

von Heinrich Esser

Mal ehrlich...

...die Verordnung von 2017 hatte doch im Grunde keinen Einfluss (jedenfalls für Ackerbaubetriebe) auf die bisherige Bewirtschaftung, mit Ausnahme der DBE. Die Bedarfswerte für einige Kulturen wurden sogar noch nach oben korrigiert. Dass die EU sich damit abfinden würde, war schon sehr ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Dornröschenschlaf beendet, gut so !

Aber Staatssekretär Aeikens wird diese Entscheidung doch wohl nicht ohne Rückendeckung aus Berlin getroffen haben ?

von Matthias Zahn

4000 Schweine auf 180 Hektar

Man sollte nicht immer alles machen was erlaubt ist. Wenn doch nennt man das "Unternehmerisches Risiko". Als Verbandsfunktionär hätte ihm eigentlich klar sein müssen was kommt. Aber anstatt rechtzeitig zu handeln wird weiter gemacht wie bisher. Jetzt ist der Jammer groß. Und auserdem ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Jetzt kommt Butter

bei die Fische- nicht alle über einen Kamm scheren

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