Dunkelziffer bei Wilderei in Deutschland hoch

Letztes Jahr gab es laut Kriminalstatistik 1.020 Fälle von Jagdwilderei in Deutschland, wobei die Dunkelziffer noch deutlich höher sein dürfte. Das teilte die Bundesregierung mit. Da die Fälle von Wilderei nicht systematisch erfasst und verfolgt würden, gebe es keine bundesweit verlässlichen Zahlen.

Letztes Jahr gab es laut Kriminalstatistik 1.020 Fälle von Jagdwilderei in Deutschland, wobei die Dunkelziffer noch deutlich höher sein dürfte. Das teilte die Bundesregierung mit.
 
Da die Fälle von Wilderei nicht systematisch erfasst und verfolgt würden, gebe es keine bundesweit verlässlichen Zahlen, gestand die Regierung weiter ein. Allein die gemeldeten bzw. bekannt gewordenen Fälle von Wilderei würden sich aber jedes Jahr zwischen 800 und 1050 bewegen.   
 
Besonders heikel ist der Abschuss geschützter Arten, wie Wildkatze, Luchs, Biber, Uhu und weiteren Greifvögel sowie dem Wolf. Im laufenden Jahr wurden bis Mitte Oktober acht Wölfe illegal getötet, heißt es in der Antwort weiter, davon je drei in Brandenburg und Niedersachsen. Seit dem Jahr 2000 fielen insgesamt 35 Wölfe der Wilderei zum Opfer.
 
Die Grünen sehen in der Wilderei in Deutschland zunehmend eine Bedrohung für die Artenvielfalt. Sie kritisieren die Regierung, die Kontrollbehörden unzureichend auszustatten, daher sei das Risiko, entdeckt zu werden, gering.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Anton Braun

Regulierung

Wenn der Staat bei Biber und Wolf versagt dann springen gelegentlich andere Kräfte bei der Regulierung ein.

von Hans Merk

Und wer wildert Greifvögel und co?

die Jäger .

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