Landvolk

"Durch Niedersächsischen Weg wird das Volksbegehren zum Artenschutz überflüssig"

Der Agrarausschuss in Hannover diskutiert heute über den Niedersächsischen Weg. Das parlamentarische Verfahren soll zügig mit einem Ausgleich aller Interessen vorangehen.

Vor der Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am heutigen Donnerstag im Landtag hat sich Landvolk-Vizepräsident Dr. Holger Hennies mit dem bisherigen Verlauf der abschließenden Gespräche zum Niedersächsischen Weg zufrieden gezeigt.

„Wir freuen uns über die umfassende Unterstützung der Regierungsfraktionen“, bekräftigt der Landwirt und Agrarexperte. „Dies ist ein deutliches Signal und unterstreicht die breite gesellschaftliche Unterstützung, die die Vereinbarung zum Niedersächsischen Weg erfährt.“

Erklärtes Ziel der Regierungsfraktionen ist es, das parlamentarische Verfahren weiter zügig voranzutreiben und die Gesetzentwürfe möglichst noch in diesem Jahr im Parlament beschließen zu können. „Dann ist der Ausgleich der Interessen zwischen Umweltschutz und Artenschutz gewährleistet“, betont Hennies.

Die Leistungen der Landwirte würden anerkannt und die Einschränkungen mit garantierten Finanzmitteln ausgeglichen. „Das ist ein außergewöhnlicher und sehr erfolgreicher Ansatz, der das Volksbegehren zum Artenschutz überflüssig macht“, bekräftigt der Landvolk-Vizepräsident.

Die Redaktion empfiehlt

Ein „Baustein auf dem Weg zu einem neuen Gesellschaftsvertrag“ ist für Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast der Kooperationsplan "Niedersächsicher Weg".

Bis Ende August erstellen die Arbeitsgruppen des Niedersächsischen Weges ihre Vorschläge für gesetzliche Änderungen. Noch im Herbst sollen die Gesetzentwürfe im Kabinett beschlossen werden.

DFUV, AfL Niedersachsen und der LsV fordern die Landesregierung auf, Betroffene bei der Entwicklung des Niedersächsischen Weges einzubinden.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat am Montag zusammen mit Naturschützern, Bauern und Vertretern der Landwirtschaftskammer die Bedeutung des „Niedersächsischen Wegs“ erläutert.


Diskussionen zum Artikel

von Willy Toft

Wer soll da beruhigt werden? Die NGO's werden nicht Ruhe geben......

Garantien haben wir nicht von den Protagonisten, meistens war es denen nie genug, was von uns gekommen ist! Wir müssen aufpassen, und zur Not immer wieder den Finger in die Wunde legen, denn es kann nicht angehen, dass wir von einzelnen MAßnahmen nur noch ruiniert werden!

von Wilhelm Grimm

Mir gefällt das nicht !

Alle stehen da wie artige Kinder mit Werbung vor den Bäuchen, das ist kindisch. Und dann stellt euch als Landwirte vor ein Rüben- oder Maisfeld, denn wir wollen den Hunger besiegen. Ihr könnt froh sein, dass mein Vater nicht mehr lebt, der kannte noch den Hunger.

von Wilhelm Grimm

Ich glaube nicht an den Frieden zwischen Bauern und Umweltverbänden !

Diese Verbände haben die Politik immer weiter vor sich her getrieben und werden es auch weiter tun, denn nur die öffentliche Werbung gegen die heutige Landwirtschaft füllt die Spendenkassen. Die Politik hat kurzfristig Ruhe, wir nicht !

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