Neue Verordnung

EFSA startet Abfrage zu Tiertransporten

Da es nur wenig wissenschaftliche Literatur zu Tiertransporten gibt, bemüht sich die EFSA von allen einschlägigen Stellen wie Speditionen, Behörden, NGOs und Veterinären Infos zu bekommen.

Zur wissenschaftlichen Bewertung des Tierwohls bei Tiertransporten innerhalb der Europäischen Union hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Konsultation gestartet.

Die Ergebnisse sollen im Rahmen der From-Farm-to-Fork-Strategie in die Aktualisierung der EU-Tiertransportverordnung einfließen.

Das will die Behörde wissen

Konkret verfolgt die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde mit der Befragung eigenem Bekunden zufolge zunächst das Ziel, sämtliche verfügbaren Umfelddaten und -informationen einzuholen. Darunter versteht die EFSA beispielsweise die Daten über die Temperaturen, die Feuchtigkeit und die Ammoniakkonzentrationen, denen Tiere während des Transports ausgesetzt sind.

Darüber hinaus ist die Behörde interessiert an Rückmeldungen zu praktischen Hindernissen, die der Einhaltung der geltenden Tierschutzvorschriften beim Transport von Tieren im Wege stehen.

Ihre wissenschaftliche Stellungnahme will die EFSA in der zweiten Jahreshälfte 2022 vorlegen. Darin sollen dann die möglichen Gefahren beziehungsweise Auswirkungen verbreiteter Transportmethoden, wie beispielsweise Roll-on-Roll-off-Fähren, Straßen- und Lufttransport , auf das Wohl der Tiere wiedergegeben werden. Im Einzelnen geht es dabei um den Transport von Pferden, Rindern, kleinen Wiederkäuern wie Schafen und Ziegen, Schweinen, Geflügel sowie Kaninchen.


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