Eidgenössische Bauern verdienten 2013 deutlich mehr

Das landwirtschaftliche Einkommen der Schweizer Landwirte ist 2013 vor allem wegen einer besseren Situation im Veredlungsbereich höher ausgefallen als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

Das landwirtschaftliche Einkommen der Schweizer Landwirte ist 2013 vor allem wegen einer besseren Situation im Veredlungsbereich höher ausgefallen als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Wie aus der zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten der Forschungsanstalt Agroscope hervorgeht, kam ein eidgenössischer Betrieb 2013 im Durchschnitt auf ein landwirtschaftliches Einkommen von 61 400 sfr (50 860 Euro); das waren 5 420 sfr (4 491 Euro) oder 9,7 % mehr als 2012.

Der durchschnittliche Arbeitsverdienst pro Vollzeit-Familienarbeitskraft stieg um 7,6 % auf 47 000 sfr (38 933 Euro) an. Gleichzeitig nahmen die Fremdkosten Agriscope zufolge gegenüber dem Vorjahr um 7 200 sfr (5 964 Euro) oder 3,5 % zu und betrugen im Schnitt 211 000 sfr (174 785 Euro) pro Betrieb.

Während die Sachkosten im Pflanzenbau nur wenig stiegen, legten sie in der Tierhaltung kräftig zu. Dazu trugen vor allem höhere Kosten für Tierzukäufe sowie der Anstieg der Futterkosten bei. Das außerlandwirtschaftliche Einkommen der eidgenössischen Agrarbetriebe lag im letzten Jahr bei annähernd stabilen 27 100 sfr (22 450 Euro) pro Betrieb. Damit verfügte jedes Unternehmen im Schnitt über ein Gesamteinkommen von 88 500 sfr (73 310 Euro), das somit um rund 7 % höher ausfiel als ein Jahr zuvor.


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