Erneut Patt bei Gentechnikzulassungen

Die Europäische Kommission dürfte demnächst vier neue transgene Pflanzen zum Import als Futter- und Lebensmittel zulassen. Hochrangige Beamte der Mitgliedstaaten konnten sich vergangene Woche nicht auf eine klare Position für oder gegen die Zulassung der gentechnisch veränderten Organismen (GVO) einigen.

Die Europäische Kommission dürfte demnächst vier neue transgene Pflanzen zum Import als Futter- und Lebensmittel zulassen. Hochrangige Beamte der Mitgliedstaaten konnten sich vergangene Woche auf der Sitzung des zuständigen Berufungsausschusses erwartungsgemäß nicht auf eine klare Position für oder gegen die Zulassung der gentechnisch veränderten Organismen (GVO) einigen. Damit fällt die Entscheidungsgewalt an die Kommission zurück. Deutschland enthielt sich in allen vier Fällen der Stimme.

Es handelt sich im Einzelnen um die GV-Sojabohnen MON87705 und MON87708 des US-Konzerns Monsanto, die Sojabohne DP-305423 von Pioneer Hi-Breed sowie um die Maislinie T25 von Bayer Crop Science. Die Produkte zeichnen sich teilweise durch eine Herbizidresistenz sowie im Falle von DP-305423 und MON87705 durch eine ernährungsphysiologisch günstigere Zusammensetzung ihrer Fettsäuren aus. Der Anbau der Produkte in der EU ist von den Zulassungsanträgen nicht abgedeckt.

vgl.:
SPD und Union beschließen Gentechnik-Verbot (21.5.2014)


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