Erste gentechnisch veränderte Bt-Sojabohne in der EU zugelassen

Die EU-Kommission hat die gentechnisch veränderte Sojabohnensorte „Intacta“ von Monsanto für den Import und als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Die Entscheidung lag bei Verbraucherschutzkommissar John Dalli, weil sich die Mitgliedstaaten zuvor nicht einigen konnten. Zuvor hatte bereits die europäische Lebensmittelbehörde EFSA die Unbedenklichkeit der Sorte erklärt.

Die EU-Kommission hat die gentechnisch veränderte Sojabohnensorte „Intacta“ von Monsanto für den Import und als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Die Entscheidung lag bei Verbraucherschutzkommissar John Dalli, weil sich die Mitgliedstaaten zuvor nicht einigen konnten. Zuvor hatte bereits die europäische Lebensmittelbehörde EFSA die Unbedenklichkeit der Sorte erklärt. Intacta ist damit die erste gentechnisch veränderte Bt-Sojabohne, die in Europa eine Zulassung hat. Laut Monsanto soll sie gegen den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat resistent sein und Insekten mit einem eigenen Gift abwehren können.

Kritik an der Zulassung kommt neben Umweltverbänden auch von dem Verein Testbiotech um Christoph Then. Er wirft der EFSA vor, Giftrückstände in der Pflanze und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit gar nicht geprüft zu haben. Damit würde die Zulassung gegen EU-Recht verstoßen. Testbiotech erwäge daher rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der EU-Kommission.


Weitere Details lesen Sie in folgender Meldung:
EFSA gibt grünes Licht für europäische GVO-Sojabohne (26.6.2012)

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