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Erweiterter Agrarhandel mit USA bleibt ausgeschlossen Premium

Agrarprodukte bleiben bei den Handelsgesprächen zwischen EU und USA weiter ausgeschlossen. Die Drohung von US-Präsident Donald Trump, Strafzölle neben Stahl und Aluminium auch auf Autos ausdehnen zu wollen, will sich die EU nicht durch Zugeständnisse im Agrarhandel abkaufen lassen. Dies versicherte EU-Handelskommissarin Malmström in Brüssel.

Es wird keinen neuen Anlauf für ein TTIP II oder „light“ in den EU-US-Handelsbeziehungen unter Präsident Donald Trump geben. Dies machte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Freitag in Brüssel deutlich nach ihrem jüngsten Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer in Washington. Auch landwirtschaftliche Erzeugnisse bleiben bei den Handelsgesprächen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten weiter ausgeschlossen.

Dies bestätigte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Freitag in Brüssel bei der Vorlage von Vorschlägen für Verhandlungsrichtlinien über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter und technische Konformitätsbewertungen. Nach einem Treffen mit dem für Handelsfragen zuständigen US-Botschafter Robert Lighthizer in der vergangenen Woche in Washington haben die Unterhändler eine gemeinsame Linie für die weiteren Gespräche festgelegt.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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