EU-Agrarministerrat: Zukunft der GAP im Mittelpunkt

Der erste EU-Agrarministerrat unter estnischer Leitung findet kommenden Montag und Dienstag in Brüssel statt. Auf dem Programm steht die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020, und die Aussprache darüber soll vier verschiedene Aspekte berücksichtigen.

Der erste EU-Agrarministerrat unter estnischer Leitung findet kommenden Montag und Dienstag in Brüssel statt. Auf dem Programm steht die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020, und die Aussprache darüber soll vier verschiedene Aspekte berücksichtigen.

Zum einen werden die Minister auf die "The CAP Have your say"-Konferenz der EU-Kommission sowie auf die laufenden Verhandlungen über die Vereinfachung der GAP (Omnibus-Verordnung) eingehen, meldet aiz.info. Weiterhin wollen Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Polen ein gemeinsames Papier zur Zukunft der GAP einbringen.

Schließlich fragt Spanien an, ob die EU-Kommission mit ihrem Weißbuch zu den EU-Finanzen 2025 die Weichen zu einer Kürzung des EU-Agrarhaushalts stellt. Für Österreich wird Bundesminister Andrä Rupprechter an dem Ratstreffen teilnehmen und Ergebnisse der Gentechnik-Freiheit-Konferenz, die jüngst in Wien stattgefunden hat, präsentieren.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Sonstiges" wollen sich die Minister mit der Trockenheit in Spanien und Portugal beschäftigen, mit der Schweinepest in Tschechien sowie mit der Antibiotikaresistenz.

Am Dienstag wird die EU-Kommission die Minister über die laufenden Handelsgespräche mit Mexiko und den Mercosurländern informieren.

EU-Agrarkommissar Phil Hogan gab am Freitagmittag in Bielefeld vor Vertretern des Bauernverbandes aus Ostwestfalen-Lippe erste Einblicke. Eingeladen hatte Elmar Brok (CDU) von der evp-Fraktion im EU-Parlament. Zusammenfassung im Video:


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