EVP fordert Aufschub für die EU-Agrarreform bis 2024 Plus

Die Europäischen Konservativen wollen die eigentlich 2020 anstehende EU-Agrarreform bis 2024 verschieben. Damit wollen sie die Neugestaltung der Agrarpolitik von den Brexit Verhandlungen abkoppeln. Bis dahin soll das aktuelle System weiter laufen.

Die Europäischen Konservativen wollen die eigentlich 2020 anstehende EU-Agrarreform bis 2024 verschieben. Damit wollen sie die Neugestaltung der Agrarpolitik von den Brexit Verhandlungen abkoppeln. Bis dahin soll das aktuelle System weiter laufen.

Die Europäische Volkspartei (EVP), die sich aus christlich-demokratischen und konservativ-bürgerlichen Mitgliedsparteien in der EU zusammensetzt, hat sich zu Beginn der Woche auf ihr Strategiepapier zur Zukunft der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) geeinigt. Darin schlägt sie vor, die eigentlich im Jahr 2020 anstehende EU-Agrarreform auf das Jahr 2024 zu verschieben. „Anstatt einer eiligen Reform, sollte die derzeitige GAP bis 2024 fortfahren“, steht in dem Papier, dass top agrar vorliegt. Vor den Diskussionen über die künftige GAP-Reform müssten zunächst die Verhandlungen über den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU stehen und ein stabiler finanzieller Rahmen nach dem Brexit festgelegt werden, begründet die EVP ihre Ansicht.

Unbedingtes Festhalten an den Direktzahlungen

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