Ärger über Verzögerungen bei der Dürrehilfe Plus

Die Auszahlung der Dürrehilfen kommt in den Bundesländern nur schleppend voran. Ob die Länder, in denen es mehr Anträge als verfügbares Geld gibt, mit Nachzahlungen rechnen können, ist weiter nicht klar. Die FDP bezeichnet das Vorgehen als „unverantwortlich“.

Der Stand der Auszahlung der Dürrehilfen variiert derzeit von Bundesland zu Bundesland stark. Weiterhin ist nicht klar, ob der Bund den Ländern, in denen es mehr Anträge auf Hilfe als Geld gegeben hat, eine Nachzahlung gewährt. Diese könnte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) aus Ländern abziehen, in denen weniger Geld für die Dürrehilfe benötigt wird als ursprünglich geschätzt. „Nach der zwischen Bund und Ländern geschlossenen Verwaltungsvereinbarung sind für die Dürrehilfsprogramme der Länder im Jahr 2018 Bundesmittel in Höhe von bis zu 170 Mio. € zugesagt worden. Ob insgesamt eine Überzeichnung der Hilfen eintritt, kann erst festgestellt werden, wenn die Länder die eingegangenen Anträge geprüft haben“, antwortete der Parlamentarische Staatssekretär im BMEL, Michael Stübgen, diese Woche auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsabgeordneten Carina Konrad.

Abschläge in Ländern mit Überzeichnung

Überzeichnet sind die Dürrehilfen nach...

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Diskussionen zum Artikel

von Paul Siewecke

Eine Hilfe nach "Gießkannenprinzip" wäre unbürokratischer, gerechter und schneller durchfürbar gewesen, aber man wollte sich wohl genug Türchen offenhalten um nicht (so schnell) zahlen zu müssen. Medienwirksam war die "Dürrehilfe" allerdings sehr schnell...

von Gerd Uken

Die FDP hat auch nur

Neuen Wein in alten Schläuchen odercwarum haben die Waldbauern Dürrehilfe beantragt, die haben doch schon das Rücklagenmodell?!

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