Vorstoß

GB plant Importstopp für Soja, Palmöl und Fleisch aus Regenwaldgebieten

Unternehmen z.B. aus Südamerika, denen der Schutz des Regenwaldes egal ist oder die Regenwald zur Ackergewinnung roden, sollen nicht mehr nach GB liefern dürfen.

Das Umweltministerium von Großbritannien bereitet Medienberichten zufolge offenbar ein Gesetz vor, dass den Handel mit Soja, Palmöl und Fleisch von Lieferanten untersagt, die die Regenwaldabholzung vorantreiben.

Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln müssten sich die britischen Unternehmen demnach an lokale Gesetze der Ursprungsländer halten und das auch nachweisen - andernfalls müssten sie Produkte aus dem Angebot nehmen, deren Anbau potenziell den Regenwald gefährdet, zitiert der Spiegel aus den Vorschlägen eines Wirtschaftsgremiums.

Ähnliches fordert dies auch für die Finanzbranche, d.h. Kredite und Investitionen aus Großbritannien dürfen nicht länger die Regenwaldabholzung finanzieren. Dazu gibt es allerdings bislang keine Gesetzesinitiative.

Von ersterem Vorschlag wären allerdings nur einige große Konzerne betroffen. Große Supermarktketten wie Tesco seien im Vereinigten Königreich bereits unter Druck. So verlangen Umweltschützer von dem Unternehmen, nicht mehr beim brasilianischen Fleischproduzenten JBS einzukaufen. JBS gilt als einer der größten Umweltsünder im südamerikanischen Regenwald.

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