EUROPA/EU-Wahlen/Copa-Cogeca

EU-Wahl stellt die Weichen für die Landwirtschaft

Copa Cogeca appellieren an die Landwirte, am 26. Mai wählen zu gehen. In einem Manifesto formulieren der Dachverband der Bauern und Genossenschaftsbetriebe ihre europapapolitischen Schwerpunkte im Blick auf die GAP 2020

Drei Wochen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) haben der Dachverband der europäischen Bauern (Copa) und genossenschaftlichen Betriebe (Cogeca) die Landwirtinnen und Landwirte in Europa aufgerufen, sich an den EU-Wahlen am 26. Mai zu beteiligen. Mit dem Manifest "WeFarm4EU" startete Copa Cogeca eine europaweite Kampagne mit einem Forderungskatalog für die 22 Millionen in der Landwirtschaft Beschäftigten der10,3 Millionen landwirtschaftlichen Betriebe.

"Diese Europawahl hat für die europäischen Landwirte eine große Bedeutung. Viele wichtige Entscheidungen werden in Brüssel getroffen. Die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik steht an: Hier geht es um die Zukunft der Landwirtschaft und der ländlichen Räume, die in der EU 70 Prozent ausmachen“, sagte Copa-Präsident Joachim Rukwied in Brüssel vor der Presse. „Bei dieser Wahl stimmen wir also über unsere eigene Zukunft ab. Daher ist es wichtig, wählen zu gehen", sagte Rukwied der gleichzeitig auch Präsident des Deutschen und baden-württembergischen Bauernverbandes ist.

In dem 26seitigen Konzept thematisiert Copa-Cogeca vier Schwerpunkte der GAP 2020. Zum einen die Zukunft des Agrarsektors angesichts steigender Umweltanforderungen. Zum anderen die Ankurbelung des wirtschaftlichen Wachstums der Nahrungsmittelkette sowie die Sicherung dynamischer ländlicher Gebiete.

"Ein starkes Europa kann ohne eine starke Landwirtschaft nicht vorankommen", betonte, Copa-Coegaca-Generalsekretär Pekka Pesonen. "Es ist daher essenziell, dass unseren zukünftigen Vertretern im EU-Parlament die Bedeutung und Vielfalt der europäischen Agrargemeinschaft bewusst ist", betonte Pesonen in Brüssel. Das Papier findet sich unter #Wefarm4EU.

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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Diskussionen zum Artikel

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von Frank Groenewold

Europawahl nein danke

von Gerhard Lindner

Vielleicht könnte uns Rukwied noch die richtige Partei nennen, welche wir wählen sollen. Haben ansonsten auch kein Gehör, egal wer dabei ist.

von Gerd Uken

Kann die Wahl nicht verschoben werden?

Bis die Engländer raus sind - die wählen jetzt zwar mit aber genau genommen kann sich das Parlament doch gar nicht konstituieren(Ironie off)

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