Gerd Sonnleitner verabschiedet sich als Europäischer Bauernpräsident

Mehr als zwei Jahrzehnte hat sich Gerd Sonnleitner an der Spitze des Bauernverbandes für die Interessen der Bäuerinnen und Bauern eingesetzt. Nun gibt der 65-jährige Niederbayer auch das Amt als europäischer Bauernpräsident auf und zieht sich damit aus der politischen Arbeit zurück.

Mehr als zwei Jahrzehnte hat sich Gerd Sonnleitner an der Spitze des Bauernverbandes für die Interessen der Bäuerinnen und Bauern eingesetzt. Nun gibt der 65-jährige Niederbayer auch das Amt als europäischer Bauernpräsident auf und zieht sich damit aus der politischen Arbeit zurück.
 
Bereits im vergangenen Jahr hat Sonnleitner nach 21 Jahren an der Spitze des Bayerischen Bauernverbandes sein Amt als Präsident an seinen Nachfolger Walter Heidl abgegeben. Von 1996 bis 2012 war er außerdem Präsident des Deutschen Bauernverbandes, von 2001 bis 2003 und von 2011 bis 2013 stand er dem europäischen Bauernverband COPA vor.
 
In Brüssel hatte Sonnleitner die Verhandlungen um die Reform der EU-Agrarpolitik bis ins Jahr 2020 bis zuletzt begleitet. Nachdem die Reform der europäischen Agrarpolitik länger als geplant dauerte, hatten die 60 Mitgliedsverbände des europäischen Bauernverbandes COPA Sonnleitners Amtszeit bis September 2013 verlängert.
 
„Für Ihren enormen Einsatz zollen Ihnen die bayerischen Bauernfamilien tiefen Respekt und höchste Anerkennung. Danke Gerd!“, sagte BBV-Präsident, Walter Heidl bei der Verabschiedung. „Durch Ihre Arbeit konnte es gelingen, dass die Land- und Forstwirtschaft heute als Schlüsselbranche gilt.“ Für seinen Einsatz um die Landwirtschaft in Bayern, Deutschland und Europa bekam Sonnleitner im Februar 2013 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der Bayerische Bauernverband ernannte ihn zum Ehrenpräsidenten. (ad)

Verabschiedung Sonnleitner

Gerd Sonnleitner


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