EUROPA/PEST-Sonderausschuss/Abstimmung

Grüne und Konservative werten PEST-Bericht als gemeinsamen Erfolg Premium

Die für Mittwoch anstehende Abstimmung über den "Bericht für das künftige Zulassungsverfahren der EU für Pestizide (PEST)" im EU-Parlament in Straßburg will mehr Transparenz, die frühzeitige Veröffentlichung von Industriestudien und eine unabhängige wissenschaftliche Bewertung festschreiben. Die Efsa-Behörde soll Mittel für eigene Studien erhalten

Nach neun Monaten harten Verhandlungen steht die schwarz-grüne Koalition für eine künftige Pflanzenschutz-Zulassung im EU-Parlament. Am Vortag der Abstimmung zum „Bericht über das Zulassungsverfahren der EU für Pestizide (PEST)“ im EU-Parlament am Mittwoch werten die Berichterstatter Norbert Lins (CDU) und Bart Staes (Grüne Fraktion) das erzielte Ergebnis als Erfolg.

Wissenschaftsbasierter Ansatz bleibt das Anliegen des EU-Parlaments

„Der Erfolg und das Ergebnis des Berichts liegt darin, dass alle im Parlament tragenden Parteien daran festhalten, den wissenschaftsbasierten Ansatz zu unterstützen und den Sonderausschuss nicht zu einem Tribunal über eine Wiederzulassung von Glyphosat gemacht haben. Wir haben nun die Grundlage geschaffen das strengste Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln auf der Welt, jetzt noch verbessern zu können“. So lautet das Fazit des Berichterstatters Norbert Lins im Gespräch mit top agrar.

Es gab im Laufe der Beratungen 1.141 Änderungsanträgen, die zu 51 Kompromissen geführt haben. Auch wenn der Text an vielen Stellen eine negative Konotation zu Pflanzenschutzmitteln aufweise und diese als Pestizide pauschal verteufele, sei nach dem Ausgangspunkt des neunmonatigen Ringens ein guter ...

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Artikel geschrieben von

Thomas A. Friedrich

Korrespondent Brüssel/Straßburg

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