Corona in der Fleischbranche

Grüne wollen Mindestpreis für Fleisch

Um die Entlohnung der Schlachthofmitarbeiter zu verbessern, schlagen die Grünen einen Mindestpreis für Fleisch vor. Unterdessen wurde in einem Zerlegebetrieb in Dissen die Produktion gestoppt.

Um die Arbeiter in deutschen Schlachthöfen besser zu entlohnen, fordern die Grünen einen Mindestpreis für Tierprodukte. Zudem sollen Werkverträge verboten werden und es müsse mehr staatliche Kontrolle geben, erklärte Grünen-Chef Robert Habeck am Wochenende bei der Vorstellung eines Sieben-Punkte-Plans zur Reform der Fleischproduktion.

Die Corona-Fälle in Schlachthöfen zeigten die „dramatischen Probleme der Agrarindustrie“, wird Habeck weiter zitiert. Für das Prinzip Fleisch-Massenproduktion zu Dumpingpreisen dank Dumpingbedingungen zahlten die Arbeiter einen hohen Preis. Die Grünen sprachen in diesem Zusammenhang von "miserablen Arbeits- und Lohnbedingungen, katastrophalen Unterkünften und mangelndem Gesundheitsschutz".

Daher wünscht sich die Partei ein Verbot des Dumpingwettbewerbs, d.h. im Lebensmitteleinzelhandel dürfe ein Mindestpreis für tierische Produkte nicht mehr unterschritten werden. Der Mindestpreis soll dabei so hoch sein, dass auch die Produktionskosten ausgeglichen werden, damit auch Bauern davon profitieren, heißt es.

Kritik

Kritik an dem Plan kommt von der FDP. Fraktionssprecher Dr. Gero Hocker prangert an, die Grünen würden unter dem Deckmantel von Corona die gesamte Tierhaltung in Deutschland diskreditieren. "An einer inneren Logik mangelt es den Vorschlägen dabei komplett. Was hat etwa eine Häufung der Infektionen bei Menschen in der Fleischverarbeitung mit den Haltungsbedingungen der Tiere zu tun?", fragt er.

Und Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), bezeichnet die Forderung als „planwirtschaftlich“ und einen „bösen Rückfall in vergangen geglaubten Öko-Populismus“. Er verweist auf die vielen konstruktiven Vorschläge der Industrie in den vergangenen Tagen, über die nun gesprochen werden müsse. In Zeiten eines europäischen Binnenmarkts könnten ausländische Zulieferbetriebe die bisherige Tätigkeit der deutschen Schlachtereien ersetzen. „Dann sind nicht nur andere für die Standards zuständig, sondern wir haben auch wesentlich längere Transportwege und damit höhere Treibhausgasemissionen. Verbesserungen können nicht von jetzt auf gleich umgesetzt werden. Wir befinden uns alle im Krisenmodus und geben alle unser Bestes, um die gestiegenen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen für Mitarbeiter umzusetzen, damit die Ernährungsversorgung hierzulande gesichert ist“, so Minhof. Fairness und Sachlichkeit seien deshalb oberstes Gebot der Diskussion.

Bundesregierung will Mittwoch Konsequenzen vorstellen

Unterdessen verstärkt auch die Bundesregierung ihren Druck auf die Fleischbranche. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kündigte neue Regeln an. "Wir werden aufräumen mit diesen Verhältnissen", hatte Heil vergangene Woche im Bundestag in einer aktuellen Stunde zu den Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft gesagt. Das Corona-Kabinett will aber erst am Mittwoch neue Maßnahmen dazu beschließen. Die für Montag geplante Beratung wurde verschoben, da sich die Koalition uneins ist.

Wie Habeck kritisiert auch Heil die oft prekären Arbeits- und Wohnbedingungen ausländischer Leiharbeiter in der Fleischwirtschaft: "Wir dürfen als Gesellschaft nicht weiter zugucken, wie Menschen aus Mittel- und Osteuropa in dieser Gesellschaft ausgebeutet werden", sagte er. Der Minister betonte, das derzeitige Subunternehmertum in der Branche sei die "Wurzel des Übels". Er warb dafür, grundsätzlich über die weit verbreiteten Werksverträge nachzudenken.

Darüber hinaus machte sich Heil für bundesweit verbindliche Kontrollquoten stark. Viele Bundesländer hätten bei den zuständigen Behörden zu stark gespart, sie könnten die Einhaltung der bestehenden Arbeitsschutzregeln nicht ausreichend überprüfen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich letzte Woche im Bundestag "erschrocken" über die Zustände in der Schlachtbranche geäußert und Konsequenzen angemahnt.

Nächster Corona-Ausbruch in Zerlegebetrieb

Unterdessen wurde bekannt, dass jetzt auch ein fleischverarbeitender Betrieb in Dissen (Niedersachsen) wegen zahlreicher Coronavirus-Infektionen in der Belegschaft die Produktion aussetzt. Tests hatten ergeben, dass 92 Mitarbeiter des Zerlegebetriebs infiziert sind. Die betroffenen Mitarbeiter sowie deren Kontaktpersonen würden in Quarantäne geschickt, teilt der Kreis Osnabrück mit.

Mit dem Land Niedersachsen werde nun das weitere Vorgehen beraten - dabei stehe die Frage im Zentrum, „ob das Unternehmen einen systemrelevanten Bereich der Lebensmittelindustrie darstellt“.

62 der positiv Getesteten wohnen den Angaben zufolge im Landkreis Osnabrück, teils in Sammelunterkünften. Man habe außerdem die Kreise Gütersloh, Steinfurt, Wesel und Vechta informiert, „in denen die weiteren 30 positiv Getesteten wohnen“, teilte der Landkreis mit.

77 Corona-Fälle im PHW/Wiesenhof-Schlachthof Straubing

Auch im PHW/Wiesenhof-Schlachthof Straubing-Bogen in Bayern soll sich die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Mitarbeiter auf 77 erhöht haben - wir berichteten. Mitte der Woche hatte die PHW-Gruppe von 18 gesprochen, Presseberichten zufolge sollen nun aber 59 Menschen dazugekommen sein, nachdem die Behörden eine Reihenuntersuchung aller rund 1.000 Mitarbeiter angeordnet hatte. Rund 150 weitere Mitarbeiter sollen noch getestet werden.

Seit im April eine große Anzahl von Corona-Infektionen in einem Fleischwarenwerk in Birkenfeld in Baden-Württemberg ausbrach, ist die Debatte über die Arbeits- und Wohnbedingungen von zumeist ausländischen Arbeitskräften in der Fleischindustrie lauter geworden. Besonders betroffen waren im Mai auch Belegschaften in Coesfeld und Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen) sowie in Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein. Derweil veröffentlichten auch einige Schlachthöfe Informationen über negative Coronatests innerhalb ihrer Belegschaften.

Die Redaktion empfiehlt

Erst nachdem die Behörden eine Reihenuntersuchung im PHW-Schlachthof Straubing-Bogen angeordnet hatten, kam die hohe Zahl mit COVID19 infizierter Mitarbeiter ans Licht.

Am Montag will Bundesarbeitsminister Heil strengere Regeln für die Beschäftigung in der Fleischindustrie vorstellen. Die Geflügelwirtschaft meldet dagegen bereits Widerstand an.

Die Häufung von Corona-Infektionen in Schlachtbetrieben hat eine Debatte um Arbeitsbedingungen und Preiswettbewerb in der Fleischbranche entfacht. Auch Verbote werden nicht mehr ausgeschlossen.

Nach vielen Corona-Fällen in Fleischbetrieben hat Kanzlerin Merkel Konsequenzen angekündigt. Arbeitsminister Heil will dazu am Montag Vorschläge liefern. Er erntet dafür viel Zustimmung im...

Tut die Schlachtbranche genug, um Coronainfektionen zu verhindern? Ist die Annahme von Schlachttieren weiter garantiert? Ein Interview mit Dr. Gereon Schulze Althoff und Dr. Wilhelm Jaeger.


Diskussionen zum Artikel

von Julia-Sophie von Richthofen

Freie Fahrt in den Öko-Sozialismus ...

nichts anderes kommt bei Habecks Vorschlägen heraus. Schon jetzt werden die meisten Vorstellungen der Politik, wie Landwirtschaft aussehen sollte, mit dem Ordnungsrecht durchgesetzt. Denn Fakt ist: Der Verbraucher, der alle diese Verbesserungen in Sachen Tierwohl, Umweltschutz und ... mehr anzeigen

von Nikos Förster

Grundsätzlich richtig

Es ist wirklich nicht zu fassen, dass Vertreter von FDP und BVE alle Ansätze, die darauf abzielen, dieses unsägliche Preisdumping zu beenden als "planwirtschaftlich" diskreditieren und offenbar weiterhin für das Prinzip Fleisch-Massenproduktion zu Dumpingpreisen stehen. Die unsichtbare ... mehr anzeigen

von Norbert Post

achso

Wir reden immer nur hier und unser Baupräsident fordert, wir brauchen auf jeden weiter die Werkverträge für Westfleisch. Unfassbar Es wird anders gehen müssen und das wird es. Ich sage: Werkverträge und Westfleisch abschaffen, sie haben es nicht verdient auch nur noch einen Tag von ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

In sich unlogisch.

Kürzlich wurde, um den Gastronomen eine Perspektive zu bieten, die Umsatzsteuer auch für den Verzehr im Restaurant auf 7% gesenkt. Um den Erzeugern und Schlachtern eine Perspektive zu bieten soll jetzt die Umsatzsteuer auf Fleisch erhöht werden. Wie bitte soll das gehen?

von Willy Toft

Alles was aus der Richtung von der Politik kommt, bezahlt am Ende Der Bauer!

Das war schon immer so, und der Handel weiß genau, wie er uns, den Bauern und dem Verarbeiter, gegeneinander ausspielt! Ich kenne keine positiven Beispiele!

von Gerd Zimmermann

Die Landwirtschaft wird die Zeche zahlen

Das Problem sind nicht die Fleischfabriken, sondern die großen Lebensmitteldiscounter. Sie spielen in Zeiten eines Überangebots die Verarbeiter gegeneinander aus. Die reagieren mit niedrigeren Einkaufspreisen und Kostensenkung in der Produktion. Wird das Mengenangebot knapp, bekommen ... mehr anzeigen

von Christian Kraus

Ich bin wirklich überhaupt kein Fan grüner Politik

Die Forderung nach höheren Preisen um unter anderem auch die Produktionskosten decken zu können finde ich erst mal gut!!!! Das höhere Preise nicht gehen weil das und das und das ... ist --- ja und? Wenn man will kann man eins nach dem anderen so regeln das es passt. Wenn man die ganze ... mehr anzeigen

von Peter Held

Menschenwürde

Die Menschenwürde gilt doch für alle, insbesondere auch für unsere EU-Arbeitnehmer. Im Zuge der Corona Krise geht es um Leben und Gesundheit nicht nur der Arbeitnehmer, sondern auch die gesamte umliegende Bevölkerung nebst aller Wirtschaftsbetriebe könnten in ein galoppierendes ... mehr anzeigen

von Josef Doll

In einem hat er recht

Wir haben ein Kartell. Während die einen billige Arbeiter aus der Welt hierher karren . Billig in großen Mengen schlachten . Zahlen diese Hauspreise wieder unter ISN Notierung. Während kleine Metzger über ISN bezahlen und außerdem über ISN Bezahlen. Hier muss man fragen ist hier die ... mehr anzeigen

von Jürgen Greiner

Nachhaltige Mindestabgabepreise an den LEH und Umlagen für Importe

Vielen Dank an Herrn Dr. Habeck und Hernn Minister Heil für ihre konstruktiven Vorschläge, um uns aus der Sackgasse herauszuführen. Wir müssen uns von Idelogien befreien. Dazu gehört auch der Glaube an die uneingeschränkten Vorteile eines ungebändigten Raubtierkapitalismus ... mehr anzeigen

von Jürgen Greiner

Nachhaltige Mindestabgabepreise an den LEH und Umlagen für Importe

Vielen Dank an Herrn Dr. Habeck und Hernn Minister Heil für ihre konstruktiven Vorschläge, um uns aus der Sackgasse herauszuführen. Wir müssen uns von Idelogien befreien. Dazu gehört auch der Glaube an die uneingeschränkten Vorteile eines ungebändigten Raubtierkapitalismus ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Habeck?

Wenn der sich zu irgendetwas äußert, muss ich immer schmunzeln.Beim besten Willen ich kann den Hänsel und das Gretel von den Grünen einfach nicht für voll nehmen...Diese Aussagen zum Fleisch bestätigen das wieder eindrucksvoll, obwohl er doch als ehemaliger LW- Minister etwas ... mehr anzeigen

von Norbert Post

Bauern wollen kein geld verdienen

Wenn ein Grüner einen Vorschlag macht, ist es grundsätzlich dumm und nicht zielführend, soweit zu einer sachlichen Diskussion. Allein die Parteifarbe schließt das schon aus. Es ist ein allemal besserer Vorschlag als das was jetzt ist. Wir arbeiten seit ewigen Zeiten auf Kosten unserer ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Die Margen für den Handel sind schon groß genug.

Genau das, Herr Post, ist aber mit dem Vorschlag von Habeck zu befürchten. Denn wer sagt denn, daß diese Mindestpreise für das Fleisch an den Urproduzenten, sprich Landwirt, weitergereicht wird. Er sagte ja Fleischpreise, nicht die Preise für die Tiere im Rahmen des Tierwohls. Höhere ... mehr anzeigen

von Gerald Hertel

Das geht nach hinten los

und der Erzeugerpreis wird weniger, fürchte ich!

von Hartmut Kümmerle

Wollte er nicht letzte Woche das EEG aussetzen....

Letzte Woche verkündete er, das er das EEG aussetzen wolle, wegen der Coronakriese, weil die Familien den Strom nicht mehr bezahlen können da er zu teuer ist. Heute verkündet er das man Fleisch teurer machen sollte...... . Philosoph......er kann Kanzler.

von Gerhard Steffek

Kinderbuchautor -

da kann man dann auch ruhig und locker mal eine eierlegende Wollmilchsau aus dem Hut zaubern. Bei den Kids heutzutage doch kein Problem mehr. Die fressen ihm doch aus der Hand.

von Eike Bruns

Wir Bauern in der Zwickmühle des Parteienzank!

Er hat ja einerseits recht die Preise müssen hoch, aber seine Folgerungen sind komplett falsch. Es war übrigens eine Grüne Bundesministerien die gesagt hat " die Bauern müssen sich für den Weltmarkt fit machen". Und jetzt schlägt die Zwickmühle zu: Wenn Herr Habeck das richtige ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Wurstverkäufer vor Ort

die kleinen Schlachthöfe vor Ort wurden doch genauso wie es bei den Bauern gemacht wird zu Tode sanktioniert. Eine Vorschrift nach der anderen, bis das Handtuch geschmissen wurde.

von Christoph Blankenburg

Robert Habeck...

… ist Doktor der Philosophie. Von einem Philosophen sollte man nicht unbedingt ökonomischen Sachverstand erwarten. Die Erkenntnis, dass in der Wertschöpfungskette Fleisch etwas schief läuft ist zwar richtig, aber mit einem Mindestpreis an der Ladentheke stellt man das nicht ab. Zu ... mehr anzeigen

von Jens Haman

Der Habeck ist ja nicht dumm!

Höherer Mindestpreis im Handel für Produkte aus der BRD - und der Handel darf gleichzeitig günstigere Produkte, produziert zu niedrigeren Standards als hier, verkaufen. Der Verbraucher kauft erfahrungsgemäß das billigere. Schwuppdiwupp, das Produkt aus Deutschland wird nicht viel ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

das viel Fläche frei wird -

und schwuppdiwupp gibt es billiges Bauland für alle. Schließlich ist die Bevölkerung von Deutschland fleißig am wachsen. Die UN hat ja schließlich berechnet, daß wir hier Platz für ca. 270 Mio. Bürger Platz hätten. Seit 2015 gehen wir diesem Ziel ja fleißig und alternativlos entgegen.

von Bernhard ter Veen

...derzeitiges Subunternehmertum

ja...genau... aber DAS haben ja die Bündnis90/Grünen seinerzeit in der Regierung mit Herrn Bundeskanzler Schröder genau SO gewollt und mitgetragen... also BITTE erstmal vor der Eigenen Tür kehren Herr Habeck !!! Und ausserdem - die Erlöse im LEH werden nicht vom Preis der Erzeugnisse ... mehr anzeigen

von Hans Spießl

Die Gelder der 2. Säule der GAP

ja hier währen die Gelder der 2. Säule der GAP richtig angelegt um die Kosten zu senken, Lohnkostenzuschüsse...... anstatt weiterhin faule Bio Bauern und Bio Konzerne, Verbrecher wie Hofreiter, Konopka, .... und viele weitere ... mehr anzeigen

von Stefan Fröber

Der Weltmarkt

Wer zu Weltmarktbedingungen produzieren will, bekommt auch nur Weltmarktstandards. Die Alternative wäre ein Ende der Produktion, weil die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist. Die Forderung nach Mindestpreisen für irgendwelche Produkte ist doch Unsinn. Wie einer meiner Vorredner ... mehr anzeigen

von Jörg Meyer

Wer kann mindestpreiswirkung erklären?

Es wäre nett wenn man an dieser Stelle einmal einen oder mehrer Ökonomen die Wirkung und Voraussetzungen von mindestpreisen erklären lassen würde? Ich vermute Herr Habevk und seine jünger können dies nicht?

von Gerhard Steffek

Ein Vegetarier redet sich leicht -

über höhere Fleischpreise. Aber das soll er mal einer vierköpfigen Familie im unteren Einkommenssektor erzählen. __ __ Im Grunde hat er ja Recht, aber die Verwirklichung seiner Absichten sind jenseits aller Realität. Er hat Recht mit den Bedingungen die in der Schlachtbranche ... mehr anzeigen

von Kirsten Wosnitza

Wenn Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt das Ziel ist

Dann werden durch immer mehr und immer billiger genau diese Zustände erzeugt. Robert Habeck stellt berechtigte Forderungen, um Landwirtschaftliche Tierhaltung gesellschaftsfähig zu halten. Allerdings haben weder die Grünen Länderminister noch die der anderen Parteien auf der letzten ... mehr anzeigen

von Stefan Lehr

Zwecklos

Ein Mindespreis fuer Fleisch dient einzig und allein dem Gewinn der Schlacht- und Zerlegebetriebe. Wer tatsaechlich glaubt, dass die Unternehmen entsprechende Mehreinnahmen an Mitarbeiter (oder gar Erzeuger) weitergeben, der sollte nochmal Unterricht in Wirtschaftskunde nehmen.

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