Bundesrat

Höhere Gebühren für tierärztlichen Notdienst und Landtierärzte Plus

Die neue Tierärztegebührenordnung ist gebilligt. Sie gibt nicht nur höhere Vergütungen für Tierärzte vor - wie eine Nachtgebühr - , sondern regelt auch die Arbeitszeiten neu.

Der tierärztliche Notdienst und Nutztierpraxen auf dem Land dürfen künftig für ihre Leistungen mehr Geld verlangen. Der Bundesrat stimmte am vergangenen Freitag der von der Bundesregierung vorgelegten „Vierten Verordnung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung“ unter Maßgabe einer Änderung zu.

Mit dieser fordert die Länderkammer, dass besondere Umstände, wie Arbeiten in der Nacht oder an Wochenenden und Feiertagen, verpflichtend in die Bestimmung der Gebühr eingehen müssen, um den Notdienst leistenden Tierarztpraxen und Kliniken eine abgesicherte rechtliche Grundlage für die Abrechnung an die Hand zu geben.

Die neue Gebührenstruktur für den...

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Das Bundeskabinett hat die Änderung der Tierärztegebührenordnung beschlossen. Für die Tierhaltzer steigen damit die Kosten. Welche, lesen Sie hier...


Diskussionen zum Artikel

von Günter Schanné

Änderung der GOT

Tierärzte sind freiberuflich tätig. Die GOT regelt nicht ihre Arbeitszeit, sondern das Honorar, das sie für ihre Dienstleistungen rund um die Uhr und unter oftmals schwierigen und vor allem schmutzigen Bedingungen u. a. im Kuhstall in Rechnung stellen dürfen. Um auch in Zukunft eine ... mehr anzeigen

von Christian Kraus

Wenn das so einfach ist das der Staat Gebühren erhöht obwohl die Tierärzte Selbständig sind dann frage ich mich warum bei uns noch keiner auf die Idee gekommen ist welche einzuführen. Gebühren für Dokumentationen und Verwaltung, für Tierschutz, Bienenschutz, Insektenschutz und so ... mehr anzeigen

von Albert Maier

Die Tierärzte ...

.... bastlen sich vorzügliche staatliche Rahmenbedingungen. Das reicht alle 2 Jahre eine Jacht im Mittelmeer.

von Renke Renken

Und ich dachte immer,

Tierärzte sind selbständig - da muß eine Verordnung deren Arbeitsteiten regulieren. Wenn meine Arbeitszeiten doch auch endlich staatlich geregelt würden und es eine "Gebührenordnung" für Kälber und Milch und Schlachtkühe gäbe.

von Steffen Hinrichs

Verrückte Welt !

Wenn das alles nur mal im Verhältnis passen würde !!! Aber bei Kälberpreisen von 5-50 € wird das ganze kranke System doch erkennbar . Dennoch kümmern wir uns Bauern nicht nur aus ethnischer Sicht bestmöglich um jedes Tier durchzubringen .

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